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MI | 11.04.2012
Paradeiserernte. (Bild: ORF)
PREMIERE 2006
Erste Paradeiser aus dem Seewinkel
Die ersten burgenländischen Glashausparadeiser sind reif und werden in den kommenden Wochen geerntet. Diese Paradeiser werden zunächst nur in Ostösterreich erhältlich sein.
Meterhohe Stauden
Rund drei Meter hoch sind die Paradeiserstauden in den Glashäusern im burgenländischen Seewinkel.

Anfang Dezember 2005 wurden die Pflanzen, die aus Holland stammen, gesetzt. In diesen Tagen wurde nun mit der Ernte der ersten Früchte begonnen.
Paradeiser. (Bild: ORF)
"Voll im Zeitplan"
Etliche Hummelvölker sorgen für die Befruchtung auch während der kalten Jahreszeit. Heuer sei der Winter besonders lang gewesen, sagte Walter Sattler, Landwirt aus Tadten.

"Das Licht ist für uns entscheidend, aber die Pflanzen sind sehr gut im Gleichgewicht und wir sind trotzdem voll im Zeitplan", so Sattler.
Landwirte beklagen Konkurrenz
Die Qualität der Paradeiser sei ausgezeichnet, sagen die Landwirte, die sich nach wie vor an der Konkurrenz durch Billigware aus dem Ausland stoßen.
Punkten mit Geschmack
Die Landwirte versuchen sich gegen diese Konkurrenz zu behaupten, so Satller, indem "wir versuchen, den Konsumenten bewusst zu machen, dass wir ein geschmacklich hochwertigen Produkt erzeugen".
Zuerst in Ostösterreich, dann im ganzen Land
Derzeit werden an zwei Tagen pro Woche die reifen Rispen abgeschnitten. Die ersten Paradeiser aus dem Seewinkel werden ausschließlich in Ostösterreich erhältlich sein - vor allem im Raum rund um Wien.

Bereits im Mai sollen die Paradeiser aus dem Burgenland in ganz Österreich erhältlich sein und sogar auch nach Süddeutschland exportiert werden.
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