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MI | 11.04.2012
OLBENDORF
Kunst für Touristen
Olbendorf setzt verstärkt auf Tourismus und Kunst. Deshalb wurde ein Kunstpark eröffnet. Die Initiative dazu ging von dem Künstler Paul Mühlbauer und der Gemeinde aus.
Im Tal des Glockenbaches
Der Kunstpark in Olbendorf (Bez. Güssing) wurde im Tal des Glockenbaches angelegt, wo der Sage nach,  im 13. Jahrhundert eine Glocke versunken sein soll. Die Stelle ist vom Kunstpark aus über einen 150 Meter langen Holzsteg erreichbar.
Verschiedene Skultpturen
Der Kunstpark ist 10.000 Quadratmeter groß, gezeigt werden verschiedene Bronze- und Kunststoffskulpturen.

"Die Bevölkerung der Umgebung soll sehen, was Kunst ist und sein kann", sagt der Künstler Paul Mühlbauer. "Die Leute können außerdem meine Kunst sehen, ohne dass ich mein Atelier zu öffnen brauche. Die Skulpturen stehen im Freien und das ist das Schönste für einen Bildhauer."
370.000 Euro investiert
Nutznießer des Kunstparks wird auf jeden Fall der örtliche Tourismus sein, der momentan noch auf wackligen Beinen steht. Im ersten Jahr werden etwa 2.000 Besucher erwartet.

Die Gemeinde Olbendorf war in erster Linie bei der Beschaffung der Grundstücke und der Errichtung der Infrastruktur für den Kunstpark behilflich. Rund 370.000 Euro wurden dafür aufgewendet.
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