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MI | 11.04.2012
Ermittler am Tatort. (Bild: ORF)
CHRONIK
Angebliches Teilgeständnis: Anwalt schweigt
Zu einem angeblichen Teilgeständnis im Mordfall Nickelsdorf will sich der Strafverteidiger des Hauptverdächtigen nicht äußern. Am Wochenende hatte die Kronen Zeitung von diesem Teilgeständnis berichtet.
Anwalt will sich nicht äußern
Laut Kronen Zeitung soll der Verdächtige zugegeben haben, am Mordtag mit dem Opfer zusammengewesen zu sein. Außerdem soll es einen Streit gegeben haben, der eskalierte.

Der Strafverteidiger des Hauptverdächtigen, Anwalt Farid Rifaat, hat mit seinem Mandanten gesprochen, er möchte dazu aber nichts sagen.

Von der Staatsanwaltschaft Eisenstadt heißt es, man wolle weder etwas dementieren noch bestätigen.
Seit elf Monaten in U-Haft
Der seit mehr als elf Monaten in Eisenstadt in Untersuchungshaft sitzende gebürtige Argentinier steht im Verdacht, im Juli des vergangenen Jahres die 72-jährige Pensionistin Lydia D. erschlagen und angezündet haben.

Er soll engen Kontakt zum Mordopfer gehabt haben. Die brennende Leiche hatten Feuerwehrmänner beim Löschen eines Flurbrandes in einem Kukuruzfeld in Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) gefunden.
Prozessbeginn im Spätherbst möglich
Alle Erhebungen seien abgeschlossen, so die Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt, Magdalena Eichinger. Ein Prozess könnte im Spätherbst beginnen.
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