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MI | 11.04.2012
Igor Skale. (Bild: Hans Wetzelsdorfer)
KULTUR
Künstler Igor Skale gestorben
Der im Südburgenland lebende bildende Künstler Igor Skale ist tot. Der gebürtige Slowene lebte seit Jahrzehnten im Burgenland. Seine Arbeiten sind in seinem Sommeratelier in der Maierhofer Mühle bei Markt Allhau entstanden.
Vom Surrealismus zur "Arte Povera"
Igor Skale wurde 1948 in Celje, das im heutigen Slowenien liegt, geboren. Bereits in seiner Kindheit übersiedelte er nach Österreich, später besuchte er die Kunstgewerbeschule in Graz.

Skale fühlte sich anfangs zum Surrealismus hingezogen, im Laufe seiner künstlerischen Entwicklung hat er sich aber verstärkt dem Gegenständlichen und einfachsten Materialien zugewandt.

"Arte Povera" nennt sich dieser ästhetische Ansatz. Igor Skale arbeitete also mit so genannten minderwertigen Materialien wie etwa Lehm oder Papier.

Identität als Kunstthema
In den letzten Jahren hat er sich immer wieder dem Thema Identität angenommen - so enstanden Masken aus Gitterdraht oder schemenhafte Köpfe, die er einfach auf Vlies gezeichnet hat.

Igor Skale war ein stiller Künstler mit Tiefgang. Er wurde 63 Jahre alt.
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