Burgenland ORF.at
MI | 11.04.2012
Tomaten (Bild: fotolia.de/Olga Sheleo)
WIRTSCHAFT
Burgenländische Paradeiser auf dem Markt
Die ersten burgenländischen Rispenparadeiser sind auf dem Markt. Ein Betrieb in der Gemeinde Tadten (Bez. Neusiedl am See) erntet derzeit täglich Paradeiser. Gekauft und vermarktet werden sie von heimischen Handelsketten.
200.000 Stauden
In einem fünf Hektar großen Glashaus in Tadten wachsen auf mehr als 200.000 Stauden Rispenparadeiser. Die Pflanzen wurden Anfang Jänner gesetzt und bei milden Temperaturen, sowie einer für die Paradeiser angenehmen Luftfeuchtigkeit, groß gezogen.
Zuerst österreichischer Markt
Jetzt sind die untersten Früchte auf den Rispen bereits rot und können abgeschnitten werden. Sie haben fast 12 Wochen gebraucht, um reif zu werden. Paradeiserproduzent Walter Sattler ist zufrieden: "Wir sind im Plan, was den Erntezeitpunkt angeht. Wir versorgen jetzt den österreichischen Markt, ab Juli werden wir wahrscheinlich auch exportieren müssen."
Natürliche Bestäubung
Bestäubt werden die Blüten der Paradeiserstauden vollkommen natürlich -nämlich mit Hummeln, die in Boxen leben und von hier aus ihre Befruchtungsflüge starten.

Aber auch die Schädlingsbekämpfung geschieht nicht mittels Chemiekeulen, sondern mit so genannten Nützlingen, die den Schadinsekten den Garaus machen, indem sie sie kurzerhand auffressen.
Drei Millionen Paradeiser
In dem Glashaus in Tadten arbeiten während der Glashaussaison mehr als 40 Erntehelfer. Täglich werden hier mehr als drei Millionen Kilogramm Paradeiser geerntet.
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