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MI | 11.04.2012
Fussball (Bild:ORF/rubra)
SPORT
Neue Klasseneinteilung gegen Geldprobleme
Nachwuchs- und Geldmangel bereiten den Fußballvereinen im Südburgenland Probleme. Eine Strukturänderung soll Abhilfe schaffen. Ab der Saison 2012/2013 gibt es eine neue Klasseneinteilung.
Die Zahl der Südklubs ist zuletzt rückläufig gewesen.
Außerordentliche Sitzung
64 der 65 südburgenländischen Fußballvereine kamen am Freitag nach Großpetersdorf zur außerordentlichen Gruppensitzung um über Verbesserungen zu diskutieren. Derzeit gibt es unter der zweiten Liga Süd je zwei erste und zwei zweite Klassen.

Weil die Zahl der Südklubs in der jüngsten Vergangenheit rückläufig war, soll es zu einer Straffung der Klassen kommen.
Verworfene Ideen
Drei Modelle standen zur Auswahl. Die Idee mit einer zweiten Liga, einer neu geschaffenen Unterliga und je einer ersten und einer zweiten Klasse wurde sofort verworfen.
Eine erste und zwei zweite Klassen
Anschließend ging es darum, ob es künftig eine erste und zwei zweite Klassen, oder zwei erste und eine zweite Klasse geben soll.

Mit 42:22 Stimmen fiel die Entscheidung für die Variante mit einer ersten und zwei zweiten Klassen überraschend eindeutig aus.
Kaplan zufrieden
Dieses Modell wird auch Karl Kaplan, Präsident des Burgenländischen Fußballverbandes (BFV), bevorzugt: "Dass eine Strukturänderung notwendig war, ist heute klar geworden. Ich bin mit dieser Entscheidung zufrieden, ich glaube, dass sie aus wirtschaftlicher Sicht die beste ist."
Zustimmung durch BFV notwendig
Zwar ist noch die Zustimmung durch den Vorstand des Burgenländischen Fußball Verbandes ausständig, die scheint aber nur eine Formsache zu sein. Einem Aufschwung der Südvereine ab der Saison 2012/2013 steht dann nichts mehr im Weg.
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