Burgenland ORF.at
MI | 11.04.2012
Plan KUZ Eisenstadt. (Bild:ORF)
EISENSTADT
KUZ: Startschuss für Umbauarbeiten
Die Bauarbeiten für das Kulturzentrum Eisenstadt (KUZ) sind angelaufen. Das 30 Jahre alte Gebäude soll zu einem modernen Kulturzentrum für 2.000 Besucher umgebaut werden.
Platz für Zubau wird geschaffen.
Abrissarbeiten sind im Gange
Von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkt haben die Abbrucharbeiten des Dompfarrzentrums und eines Nachbarhauses begonnen.

In diesem Bereich wird Platz für einen Zubau geschaffen, der in weiterer Folge mit dem bereits bestehenden Kulturzentrum zu einer Einheit verschmelzen soll, so Kulturlandesrat Helmut Bieler (SPÖ).
Kulturpolitischer Hotspot in Eisenstadt
"Die beiden Bauteile werden derart miteinander verbunden, dass sie als eine zusammenhängende, funktionale und auch gestalterische Einheit in Erscheinung treten.

Die zusammengeführten Verwaltungsgruppen der landeseigenen Kulturbetriebe machen in Einheit mit den Veranstaltungsbereichen das Ganze zu einem kulturpolitischen Hotspot", betonte Bieler am Freitag bei einer Präsentation.
Büros, Kulturservice & Repräsentationsräume.
Kultur unter einem Dach
Neben dem Kulturzentrum und den Repräsentationsräumen werden im neuen Gebäude auch die Büros der Seefestspiele Mörbisch, der Schlossspiele Kobersdorf, des Liszt-Festivals, des Kulturservice Burgenland und nicht zuletzt die Landesgalerie untergebracht.
Abriss KUZ Eisenstadt. (Bild: ORF)
Knapp bemessener Zeitrahmen
Der Zeitplan für das 17,7 Millionen Euro Projekt ist jedenfalls knapp bemessen.

Die letzte Vorstellung im KUZ steht am 6. April auf dem Programm, wenige Tage später soll dann mit den Stahlbetonarbeiten des Neubaus begonnen werden.

Die Ausbauarbeiten des Neubaus sind ab Jänner 2012 geplant, wenn das Dach fertig gestellt ist.

Eröffnung im Herbst 2012
Und die Ausbauarbeiten im bestehenden Kulturzentrum sollen ab Juli 2011 beginnen. Die Neueröffnung ist nach einem Probebetrieb für Herbst 2012 vorgesehen.
Mehr als 9.000 Quadratmeter Nutzfäche.
Baukosten mit 17,7 Millionen veranschlagt
Die reinen Baukosten werden - laut Bieler - 17,7 Millionen Euro betragen.

Und der Zubau umfasst 5.400 Quadratmeter, der bestehende Gebäudeteil wird mit einer Nutzfläche von 4.000 Quadratmetern im Innenbereich den geänderten Anforderungen an ein zeitgemäßes Kulturgebäude entsprechend umgebaut.

In burgenländischer Hand
Generalbauunternehmer ist die Firma Alpine, die örtliche Bauaufsicht liegt ebenfalls in burgenländischer Hand - konkret bei der Firma Woschitz Engeneering.
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