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MI | 11.04.2012
Evangelische Auferstehungskirche in Eisenstadt. (Bild: ORF)
EISENSTADT
75 Jahre Evangelische Auferstehungskirche
Vor 75 Jahren wurde die evangelische Auferstehungskirche in Eisenstadt eingeweiht. Das Jubiläum wurde am Sonntag mit einem Gottesdienst und einem Festakt gebührend gefeiert.
Wurzeln in Neufeld
Die evangelische Pfarrgemeinde Eisenstadt-Neufeld hat ihre Wurzeln in Neufeld. Dort wurde schon 1904 eine Kirche errichtet. Im Lauf der Jahre verlagerte sich der Schwerpunkt der Pfarre Richtung Landeshauptstadt.
Am ersten Adventsonntag.
1935 eingeweiht
In Eisenstadt wurde die Auferstehungskirche nach kurzer Bauzeit am ersten Adventsonntag 1935 eingeweiht. Zu einer Zeit, als es die Evangelischen im streng katholischen Ständestaat nicht leicht hatten, sagte Pfarrer Herbert Rampler am Sonntagvormittag.
Einzigartig und besonders
"Dass im Ständestaat 1935 in einer Landeshauptstadt eine evangelische Kirche gebaut wurde - noch dazu als Ensemble von Kirche, Turm, Pfarrhaus mit Pfarrerwohnung alles unter einem Dach - war schon etwas Besonderes und in Österreich einzigartig", so Rampler.
Evangelische Auferstehungskirche in Eisenstadt. (Bild: ORF)
Dialog und Annäherung
Superintendent Manfred Koch würdigte beim Festgottesdienst den Dialog und die Annäherung zwischen den christlichen Religionsgemeinschaften. Es gebe noch viele Ecken und Kanten zwischen den Konfessionen, sagte Koch.

"Wir wollen das nicht beschönigen, aber es gibt immer mehr Teile, die ineinander greifen. Und ich freue mich deshalb besonders, dass Bischof Iby heute bei uns ist und möchte mich bei ihm bedanken für das gemeinsame Bauen", so der Superintendent.
Altbischof Paul Iby und Superintendent Manfred Koch. (Bild: ORF)
Von 400 auf 1.500 Mitglieder
Bei ihrer Gründung hatte die Pfarrgemeinde übrigens 400 Mitglieder, heute sind es 1.500.
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