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MI | 11.04.2012
Umgekippter Tankwagen (Bild: ORF)
CHRONIK
Lkw umgekippt: Flüssiger Schwefel auf der A4
Auf der Ostautobahn (A4) ist Freitagfrüh ein Gefahrenguttransporter mit Schwefel umgekippt. Verletzt wurde niemand. Die Bergung des Fahrzeugs gestaltete sich aufwendig. Es folgte eine Autobahnsperre.
26.000 Liter
Der Transporter hatte rund 26.000 Liter flüssigen Schwefel geladen. Der 54-jährige Lkw-Lenker aus Ungarn war vermutlich gegen 5.30 Uhr kurz eingeschlafen, von der Fahrbahn abgekommen und mit seinem Laster in den Graben gestürzt.

Rund 20 bis 30 Liter Schwefel sind laut Aussagen des Chemikers der Feuerwehr ausgetreten.

Die Feuerwehren von Gols und Eisenstadt rückten an.
Umgekippter Tankwagen (Bild: ORF)
Tankwagenunfall (Bild: Stadtfeuerwehr Eisenstadt)
Fahrzeug kühlte aus
Denn das Fahrzeug musste beheizt werden, damit der Schwefel flüssig bleibt. Durch den Unfall droht der Transporter aber auszukühlen, was ein Abpumpen unmöglich gemacht hätte.
Tankwagenunfall (Bild: Stadtfeuerwehr Eisenstadt)
Die Einsatzkräfte mussten daher besonders schnell sein. Der Schwefel musste in einen Ersatztankwagen umgepumpt werden. Erst danach konnte der umgekippte Transporter geborgen werden. Alles andere sei zu gefährlich, hieß es.
Schwierigkeiten beim Pumpen
Das Abpumpen gestaltete sich am Nachmittag als schwierig. Wegen der kalten Temperaturen sei der flüssige Schwefel bei einem Ventil verklumpt, hieß es von den Einsatzkräften. Es wurde daraufhin versucht, den Lkw anzuheben, um das weitere Pumpen möglich zu machen.
A4 stundenlang gesperrt.
Niemand verletzt
Das Fahrzeug wurde abgedichtet. Es bestehe auch keine Umweltgefahr, hieß es von der Feuerwehr. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Für die Bergung des Lastwagens musste die A4 in Fahrtrichtung Wien von 11.15 Uhr an von der Abfahrt Mönchhof in Richtung B10 und ab Neudorf auf der A6 Richtung A4 für Stunden gesperrt werden.
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