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MI | 11.04.2012
Philipp Pinter (Bild: ORF)
BILDUNG
Burgenländer ist neuer Bundesschulsprecher
Der Mattersburger Philipp Pinter ist am Sonntag zum neuen Bundesschulsprecher gewählt worden. In einer Sitzung der Bundesschülervertretung in Strobl am Wolfgangsee erhielt der AHS-Schüler 21 von 24 abgegebenen Stimmen.
Pinter gehört zur Schülerunion
Pinter stammt wie seine Vorgängerin Pia Bauer aus der VP-nahen Schülerunion. Der neue Bundesschulsprecher kündigte nach seiner Wahl an, sich im kommenden Jahr für einen Perspektivenwechsel in der Bildungspolitik einzusetzen.

"Das Parteibuch darf in der österreichischen Schullandschaft nicht weiterhin wichtiger sein als die Qualifikation der entsprechenden Person. Weiters muss die Politik endlich Schritte setzen, damit in den Schulen effektiv auf soziale Probleme reagiert werden kann und aus Debatten über Organisationsformen endlich Diskussionen über Inhalte werden", so Pinter.

Seine Programm im Detail will der 17-Jährige am Montag bei einer Pressekonferenz in Wien vorstellen.
Vertretung für 1,2 Millionen Schüler
Die Bundesschülervertretung (BSV) ist die gesetzliche Vertretung der 1,2 Millionen Schülerinnen und Schüler Österreichs. Sie setzt sich aus je neun Landesschulsprechern aus den Bereichen der Allgemeinbildenden Höheren Schulen, den Berufsbildenden Mittleren und Höheren Schulen und den Berufsschulen zusammen.

Zusätzlich gehören ihr noch zwei Vertreter der direkt dem Bund unterstellten Zentrallehranstalten an.
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