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MI | 11.04.2012
Firmengebäude von "Juvina" in Deutschkreutz. (Bild: ORF)
JUVINA
Werk in Ungarn geschlossen
Der Mineralwassererzeuger Juvina in Deutschkreutz hat sein ungarisches Werk geschlossen und in Deutschkreutz in eine neue Abfüllanlage investiert.
Gegen den Trend
Damit geht Juvina gegen den Trend, denn während immer mehr österreichische Unternehmen auf Osteuropa-Expansion setzen und den heimischen Standort aufgeben, geht Juvina den umgekehrten Weg.

Die Firmenleitung von Starzinger, zu der Juvina Deutschkreutz gehört, geht neue Wege, um Personal, Standort und Qualität der Produkte abzusichern.
Auslastung für Anlagen
Juvina hat das seit 1990 bestehende Produktionswerk in Bük geschlossen. Der seit zehn Jahren in Ungarn erzeugten Energy-Drink "Bomba" wird seit heuer in Deutschkreutz abgefüllt.

Damit sollen der Standort in Deutschkreutz gesichtet und die Anlagen im Burgenland ausgelastet werden, sagte Prokurist Emmerich Artner.
Mit mehr Mitarbeitern
Die 15 Mitarbeiter aus Bük sind jetzt in Budapest im Vertrieb tätig. In Deutschkreutz wurden der Mitarbeiterstand auf 40 aufgestockt und zwei Millionen Euro in eine moderne Abfüllstation investiert.
Arbeiter bei Juvina. (Bild: ORF)
50 Millionen Flaschen
Das Energy-Getränk "Bomba" ist für Juvina ein zusätzlicher Markt, es wird zur Gänze nach Ungarn exportiert. Der Exportanteil von Juvina ist aufgrund der neuen Produktschiene von fünf auf 30 Prozent angewachsen.

Mit dem Mineralwasser, den Produkten von Schartner-Bombe und "Bomba" für Ungarn kommt Juvina derzeit auf 50 Millionen Flaschenabfüllungen im Jahr.
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