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MI | 11.04.2012
Matriken (Bild: ORF)
CHRONIK
Ahnen im Netz: Matriken werden digitalisiert
Die Matriken - also Tauf-, Trau- und Sterbebücher - der Diözese Eisenstadt werden derzeit restauriert und digitalisiert. Der wertvolle Bücherbestand soll gerettet und erhalten werden. Und er soll online zugänglich sein.
Ahnenforschung via PC künftig möglich
Interessierte und Ahnenforscher sollen künftig historische Forschungen über den PC abwickeln können. Über eine eigene Webseite sollen die Matrikel in Zukunft öffentlich zugängig sein.
Matriken Webseite (Bild: ORF)
Vom Buch zum Register und in weiterer Folge zu den einzelnen Seiten können Nutzer die Schriften der alten Aufzeichnungen künftig im Netz bewundern und vergrößern.
Zwölfte Gemeinde wird digitalisiert
Bücher von bereits elf der 172 burgenländischen Gemeinden wurden restauriert und digitalisiert. Derzeit laufen die Digitalisierungsarbeiten für die zwölfte Gemeinde, nämlich Frauenkirchen.

Die Matriken aus dem Burgenland reichen bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts zurück.
Matrike (Bild: ORF)
"Viele Bücher sind vom Zustand her am Ende" sagte Diözesan-Archivleiter Bernhard Weinhäusel. Daher werden die einzelnen Bücher vor der Digitalisierung restauriert, um auch die Originale zu erhalten.
Digitalisierung Matriken (Bild: ORF)
Im Anschluss werden die Bücher vom erfahrernen Digitalisierer Hans Carl Weiss in Wien fotografiert und gespeichert.
Zwei Tage für 20 bis 25 Bücher
Eine Gemeinde mit rund 20 bis 25 Büchern zu digitalisieren dauert laut Weiss gute zwei Tage, wobei für das Gesamtprojekt eine Vorlaufzeit für Entwicklung und Logistik von einem Jahr zu berechnen ist.
Keller derzeitiges Lager für Bücher
Gelagert werden die Original-Bücher im Keller des Bischofshofs in Eisenstadt, wo Bernhard Weinhäusel die Matriken verwaltet. Dorthin müssen Ahnenforscher derzeit noch pilgern, wenn sie Näheres zu ihren Vorfahren erfahren wollen.
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