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MI | 11.04.2012
Gemeindetrennung Limbach (Bild: ORF).
LIMBACH/KUKMIRN
Gemeindetrennung: Vermögen wird aufgeteilt
Limbach will sich von Kukmirn trennen - dieser Wunsch ist bereits seit zwei Jahren bekannt. In der Gemeinderatssitzung am Mittwoch wurde die Erstellung eines Planes zur Vermögenteilung einstimmig beschlossen.
Limbacher klar für Abspaltung
Seit zwei Jahren bereits will Limbach sich von der Großgemeinde Kukmirn trennen, zwei Volksbefragungen wurden schon abgehalten, wo sich die Limbacher klar für die Abspaltung ausgesprochen haben.
Vermögensauseinandersetzung
Jetzt soll es ernst werden, und zwar mit dem Plan zur Vermögensauseinandersetzung. Da wird vom Gemeindevorstand genau aufgelistet, was im Eigentum von Kukmirn steht und was dem Ortsteil Limbach gehört.

Es handelt sich dabei um Gemeindeämter, Kindergärten, Feuerwehrhäuser, Grundstücke und anderes Vermögen.
Ein Jahr Zeit
Es wird auch festgelegt, wer die ausstehenden Kredite übernimmt und woher mögliche Einnahmen stammen könnten.

Ein Jahr lang haben Kukmirn und Limbach Zeit, diesen Plan zur Vermögenstrennung zu erstellen.
Zweidrittel-Mehrheit notwendig
Mit einer Zweidrittel-Mehrheit muss dann im Gemeinderat beschlossen werden. Erst dann prüft die Gemeindeabteilung des Landes, ob Limbach und Kukmirn auch alleine finanziell überleben können.
Hoanzl: Plan wird rechtzeitig erstellt
Der Kukmirner Bürgermeister Franz Hoanzl ist optimistisch, dass dieser Vermögensplan rechtzeitig erstellt wird.

Er sei froh, dass die Limbacher Betreiber der Gemeindetrennung weggekommen seien von ihrer bisherigen Überrumpelungstaktik, wie er sagt, und jetzt eingelenkt hätten.

Der Limbacher Ortsvorsteher Willibald Fandl wiederum meint, dass sich der Bürgermeister von Kukmirn jetzt endlich gesprächsbereit zeige. Fandl ist im übrigen überzeugt, dass Limbach alleine gut überleben kann.
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