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MI | 11.04.2012
Müll im Straßengraben. (Bild: ORF)
UMWELT
Saftige Strafen für illegale Müllentsorgung
Fast 1.400 Tonnen Müll landen jedes Jahr allein im Burgenland im Straßengraben. Aber die illegale Müllentsorgung kann teuer werden: Wer erwischt wird, dem drohen saftige Strafen.
730 Euro bis 36.000 Euro
In Österreich ist der Umgang mit Müll im Abfallwirtschaftsgesetz geregelt: Abfall muss ordnungsgemäß entsorgt werden, wenn er nicht weiterverwertet werden kann. Müll muss also entweder in die entsprechenden Mülltonnen geworfen oder an Abfallsammelstellen oder Deponien abgegeben werden.

Deponiert man seinen Abfall stattdessen im Straßengraben und wird dabei erwischt, zahlt man, sagt Umweltanwalt Hermann Frühstück. Der Strafrahmen beträgt zwischen 730 Euro bis zu 36.000 Euro - je nach dem Grad der Gefährlichkeit des Abfalls.
Kühlschrank ist gefährlicher Abfall
Unterschieden wird grundsätzlich zwischen gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen. Zu den gefährlichen Abfälle zählen zum Beispiel Kühlschränke oder Klimageräte. Zu den nicht gefährlichen Abfällen gehört unter anderem Grünschnitt.
Auch Gerichtsstrafen möglich
Wenn durch illegale Müllablagerung große Schäden für die Umwelt entstehen, wie zum Beispiel eine Verunreinigung des Grundwassers, sind auch Gerichtsstrafen möglich. Zudem können die Verursacher auch zur Beseitigung des Mülls verpflichtet werden.
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