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MI | 11.04.2012
Überschwemmung (Bild: ORF)
NATUR
Schwere Unwetter im Nordburgenland
Donnerstagnachmittag haben im Nordburgenland heftige Regenfälle eingesetzt. Keller und Parkplätze standen laut Feuerwehr unter Wasser. Im Mittelburgenland liefen unterdessen die Aufräumarbeiten.
18 Gemeinden betroffen
Die heftigen Regengüsse haben in insgesamt 18 burgenländischen Gemeinden Keller und Straßen überschwemmt. Am Nachmittag war das Nordburgenland besonders betroffen.

Die Feuerwehr musste mit etwa 250 Feuerwehrleuten hauptsächlich in den Bezirken Mattersburg und Oberpullendorf, aber auch in den Bezirken Neusiedl am See und Eisenstadt Umgebung ausrücken.
Hagelkörner. (Bild: ORF)
Straße wird gereinigt. (Bild: ORF)
Alarme im Minutentakt
Binnen kürzester Zeit wurden Donnerstagnachmittag mehrere Feuerwehren alarmiert. Innerhalb von zwölf Minuten seien im Landesfeuerwehrkommando sechs Einsatzadressen eingelangt, so Landesfeuerwehrkommandant Alois Kögl.

Am frühen Nachmittag waren vor allem die Gemeinden Neudörfl, Pöttsching und Bad Sauerbrunn (Bezirk Mattersburg) vom starken Regen betroffen. Zahlreiche Keller und Parkplätze seien unter Wasser, so Kögl.

Überflutete Keller
Die Helfer mussten danach zu 35 Einsatzadressen ausrücken, schilderte Kommandant-Stellvertreter Roland Posch. Die Landesstraße durch Bad Sauerbrunn war an einer Stelle fast einen halben Meter hoch überschwemmt. "Wir pumpen mit mehreren Trupps gleichzeitig Keller aus", so Posch.
Überschwemmung in Bad Sauerbrunn. (Bild: Freiwillige Feuerwehr Bad Sauerbrunn)
Unwetter in Bad Sauerbrunn (Bild: ORF)
Unwetter über dem Rosaliengebirge
Ein Unwetter über dem Rosaliengebirge war zunächst verantwortlich für die heftigen Regengüsse.

In Bad Sauerbrunn standen der Kindergarten, eine Zahnarztpraxis und der Supermarkt rund 20 Zentimeter unter Wasser. Hagelschauer gingen etwa über Pöttsching nieder.
Hagel/Schnee auf Bahngleisen (Bild: ORF)
Meteorologen warnen
Laut Meteorologen könnte sich die Situation "ähnlich oder gar schlimmer" entwickeln als am Mittwochabend in der Gemeinde Karl, so der Landesfeuerwehrkommandant.

In dem Ortsteil der mittelburgenländischen Gemeinde Draßmarkt war ein Rückhaltebecken übergangen, auch eine Evakuierung stand kurze Zeit im Raum.
Damm. (Bild: ORF)
Aufräumarbeiten im Mittelburgenland
Auch in vielen anderen Gemeinden gab es Unwettereinsätze. Viele Feuerwehren waren bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz. Mehr als 500 Feuerwehrleute rückten aus. Diese Einsätze gingen direkt in Aufräumarbeiten über.
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