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MI | 11.04.2012
Kanal in Neusiedl am See. (Bild: ORF)
NEUSIEDLER SEE
Forscher im Schilfgürtel
Wissenschafter aus Ungarn und Österreich wollen im Rahmen eines Forschungsprojekts einen Plan für die Bewirtschaftung des gesamten Neusiedler See Schilfgürtels erstellen.
Warten auf Genehmigung
Bei dem Forschungsprojekt gehe es darum, den Lebensraum Schilfgürtel noch besser zu erforschen, erklärte Helmut Rojacz, Hauptreferatsleiter der Wassermengenwirtschaft Burgenland.

Ziel sei es, dass der gesamte Neusiedler See als Einheit betrachtet wird und einheitliche Schilfbewertungskriterien geschaffen werden. Ob das dreijährige Projekt genehmigt wird, soll sich in den nächsten zwei bis drei Monaten entscheiden.
Mehrere Partner beteiligt
An der grenzüberschreitenden Forschungsarbeit sind verschiedene Projektpartner beteiligt, so Rojacz. Wissenschafter beschäftigen sich auf österreichischer und ungarischer Seite mit der Vogelkunde und den Lebewesen im Wasser. Außerdem sind die Abteilungen Wasserbau und -güte sowie die Nationalparks und der WWF Partner des Schilfmanagementsprojekts.
Viel Wasser im See
Derzeit ist der Schilfgürtel mit viel Wasser bedeckt und bietet den Tieren dadurch viele Lebensräume. Durch die guten Bedingungen für die Fische sind auch mehr Wasservögel am See.

Der Wasserstand des Neusiedler Sees liegt momentan bei 115,80 Meter über Adria und ist laut Rojacz "sehr gut". In den vergangenen Jahren hat sich dieser Wert kaum geändert.

Man befinde sich derzeit in einer Phase des höheren Wasserstands, sagte Rojacz. In der Regel ändere sich dieser Zyklus alle acht bis zehn Jahre.
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