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MI | 11.04.2012
LBL-Plakat (Bild: ORF)
POLITIK
LBL im Landtagswahlkampf
Diese Woche informiert der ORF Burgenland über die Ziele aller Parteien im Landtagswahlkampf und über deren Vorbereitungen für die Wahl. Den Anfang macht die Liste Burgenland (LBL).
Zwei bis vier Mandate als Ziel
Die Liste Burgenland will im Landtag zwei bis vier Mandate erobern - quasi aus dem Stand, denn die Liste war im Landtag bisher gar nicht vertreten. Sie kandidiert bei einer Landtagswahl zum ersten Mal.
Manfred Kölly (Bild: ORF) Spitzenkandidat Manfred Kölly
LBL-Spitzenkandidat Manfred Kölly ist allerdings kein politischer Newcomer: Der ehemalige FPÖ-Mann ist Bürgermeister in Deutschkreutz.

Dort war er zuerst freiheitlicher Ortschef, mittlerweile ist er Bürgermeister der Freien Bürgerlisten, die wiederum waren die Basis für die jetzige Liste Burgenland.
Hutter und Rauter
Zur Liste Burgenland gehören neben Kölly auch der Sauerbrunner Bürgermeister Gerhard Hutter und Ex-FPÖ-Obmann Wolfgang Rauter.
Wahlkampfbudget von 200.000 Euro
Die Liste Burgenland komme mit einem Wahlkampfbudget von 200.000 Euro aus, so Kölly. Für die Finanzen seien jeweils die Bezirksorganisationen verantwortlich.
Gegen Parteibuchwirtschaft
Manfred Kölly selbst hat zuletzt bei der Nationalratswahl 2008 auf der Liste des Tiroler ÖVP-Rebellen Fritz Dinkhauser kandidiert; aus einem Nationalratssitz war nichts geworden. Zwei Jahre zuvor hatte Kölly Karreire bei der FPÖ geendet.

Nun will Kölly mit der Liste Burgenland erfolgereich sein. Eine Forderung der Liste war, das Bundespräsidentenamt abszuchaffen. Im Landtagswahlkampf tritt die Liste grundsätzlich gegen Parteibuchwirtschaft an und will beispielsweis die Gemeindeverwaltung gestärkt sehen.
Partnerliste
Die Liste Burgenland (LBL) hat für die Kandidatur bei der Landtagswahl am 30. Mai eine vom Unternehmer Erich Stekovics aus Frauenkirchen ins Leben gerufene Namensliste als Partner. Laut Kölly besteht die Plattform, die sich unter dem Dach der LBL für die Landtagswahl gebildet hat, mittlerweile aus "um die 15" Listen.

Es sei notwendig, dass sich die Namenslisten vernetzen, meinte Stekovics. Der auch als "Paradeiser-Kaiser" bekannte Unternehmer hatte vor der Gemeinderatswahl 2007 die Namensliste Erich Stekovics (NESt) gegründet.

Als Dritte auf der LBL-Landesliste präsentierte Kölly die Rechtspflegerin Liane Tegelhofer aus Frauenkirchen.
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