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MI | 11.04.2012
Miriam Ziegler (Bild: ORF)
SPORT
Aus für Miriam Ziegler bei Olympia
Die Stooberin Miriam Ziegler hat burgenländische Sportgeschichte geschrieben: Sie ging als erste Burgenländerin bei Olympischen Winterspielen an den Start. Ihr Kurzprogramm verlief aber nicht nach Wunsch - sie verpasste die Kür.
Sprünge verpatzt
Im Kurzprogramm - also in der Qualifikation für das Finale - mussten die Starterinnen in knapp drei Minuten eine gewisse Anzahl von geforderten Figuren und Sprüngen zeigen, die dann von den Punkterichtern bewertet wurden.

Miriam Ziegler stürzte beim ersten Sprung, verpatzte dann auch noch einen weiteren und erhielt so nur 43, 84 Punkte

Platz 26 reichte nicht
Damit war schon früh klar, dass ein Erreichen der Kür sehr schwierig werden würde. Und schlussendlich reichte es dann auch nicht.

Ziegler wurde am Ende des Kurzprogramms 26. unter 30 Starterinnen - und nur die Top 24 laufen im Finale. Miriam Ziegler zeigte sich enttäuscht.
"Bin enttäuscht"
"Das ist eigentlich alles am unteren Niveau" so die Stooberin. "Das Abschneiden ist enttäuschend, ich bin überhaupt nicht zufrieden. Es war einfach Pech. Ich bin ja erst 15 und kann noch sehr viele Wettkämpfe machen", sagte die Goldmedaillengewinnerin der Europäischen Olympischen Jugendspiele in Polen 2009.
Nicht nervös
Dass ihr Schützling nicht an den Nerven gescheitert ist, glaubt auch Trainerin Eva Martinek. Sie sei viel weniger nervös gewesen, als bei der EM.

Es habe ein bisschen die Aggressivität gefehlt, "sie hätte mehr an die Sachen rangehen müssen", so Martinek. Nach dem guten Training hatten Ziegler und ihre Trainerin doch gehofft, die Kür und damit das Finale zu erreichen.
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