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MI | 11.04.2012
Michel Reimon. (Bild: ORF)
POLITIK
Reimon als Grüner Spitzenkandidat bestätigt
Bei der Landesversammlung der Grünen wurde Michel Reimon erwartungsgemäß als Spitzenkandidat bestätigt - und zwar mit großer Zustimmung. Er erhielt 60 von 61 abgegebenen Stimmen.
Liste fix
Die burgenländischen Grünen haben am Samstag bei ihrer 34. Landesversammlung ihre Kandidatenliste für die Landtagswahl im Mai 2010 fixiert.

Vom Pressesprecher zum Spitzenkandidaten
Michel Reimon, bisheriger Pressesprecher des grünen Klubs, wurde zum Spitzenkandidaten gekürt. Auf Platz zwei folgt die Klubobfrau Grete Krojer. Die Plätze drei und vier gingen an Eisenstädter Gemeinderätin Julia Anna Tinhof sowie den Mattersburger Unternehmer Christian Schreiter.
Julia Anna Tinhof, Michel Reimon, Grete Krojer. (Bild: ORF)
Ein ausführliches Interview mit Michel Reimon sehen Sie in Burgenland heute, 19.00 Uhr in ORF2.
Global denken, lokal handeln
Der 38-jährige Reimon aus Siegendorf hat einige globalisierungskritische Bücher geschrieben. Stellt sich die Frage, ob er deshalb den Grünen ein etwas linkeres Profil gibt. Es gehe hauptsächlich darum, "Global denken, lokal handeln" hier zu praktizieren, so der Grüne Spitzenkandidat.
"Grundsätzlich anders arbeiten"
"Das ist das, wo Globalisierungspolitik bei uns eingebracht werden kann. Was die Finanzmärkte anrichten, haben wir bei der Bank Burgenland zur Genüge erlebt. Wie Flüchtlingsströme ausgelöst werden, erleben wir jetzt in der Eberau-Debatte. Wir müssen grundsätzlich anders arbeiten bei uns", so Reimon.
Unterstützung der Bundespartei
Die als Rednerin eingeladene Bundessprecherin der Grünen, Eva Glawischnig, betonte die volle Unterstützung der Bundespartei im Wahlkampf. Sie orte eine positive Stimmung für die Grünen die man auch in Wahlerfolge ummünzen werden könne.
"Monopol auf Vernunft"
Die jüngsten Vorgänge rund um die Hypo Alpe Adria und die Staatsbürgerschaften in Kärnten seien Ergebnis reiner Gaunerei und würden beweisen, dass die Grünen ein Monopol auf Vernunft und Anständigkeit hätten.
100 Prozent für Grete Krojer
Überraschungen bei der Landesversammlung in Mattersburg blieben aus, die Kandidaten wurden mit großer Mehrheit bestätigt.

Grete Krojer schaffte es sogar, eine Zustimmung von 100 Prozent zu erreichen. 2005 kamen die Grünen bei der Landtagswahl auf 5,2 Prozent und stellten damit in der vergangenen Legislaturperiode zwei Sitze im burgenländischen Landtag.
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