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MI | 11.04.2012
Wahl (Bild: APA/Hans Klaus Techt)
POLITIK
Neue Kandidaten für den Landtag
Der Termin für die Landtagswahl steht weiterhin nicht fest. Die Parteien beginnen inzwischen aber mit der Erstellung ihrer Kandidatenlisten. Fest steht schon jetzt, dass einige altgediente Abgeordnete nicht mehr kandidieren werden.
Die Nachfolger der sechs Abgeordneten werden erst parteiintern ermittelt.
SPÖ: Große Personalrochade
Eine größere Personalrochade kündigt sich in der SPÖ an. Sechs Abgeordnete haben angekündigt, dass sie nicht mehr kandidieren: Matthias Gelbmann, Georg Pehm, Walter Prior, Anna Schlaffer, Willibald Stacherl und Ernst Schmid.

Ihre Nachfolger werden parteiintern erst ermittelt, bei Bezirkskonventen in den kommenden Tagen.
Eisenstadt: Gerhard Steier will Platz eins
Im Bezirk Eisenstadt bewirbt sich der Nationalratsabgeordnete und Siegendorfer Bürgermeister Gerhard Steier um Platz Eins.

Er wolle "in Verantwortung für den Bezirk" vom Nationalrat in den Landtag wechseln, so Steier.

Ansonsten hält sich die SPÖ noch bedeckt, was die Namen möglicher Kandidaten anbelangt.
Der Abgeordnete Paul Fasching sagte, er werde nicht mehr kandidieren.
ÖVP: Altgediente Abgeordnete wollen bleiben
In der ÖVP wollen die altgedienten Abgeordneten Werner Gradwohl und Matthias Weghofer nochmals antreten.

Ob ihre Partei das auch will, entscheidet sich im Februar. Der Abgeordnete Paul Fasching aus Oggau sagte heute, er werde sicher nicht mehr kandidieren, drei Perioden seien genug.

Als seinen Nachfolger werde der Bauernbund den Winzer Andreas Liegenfeld ins Rennen schicken. Auch der Eisenstädter Thomas Steiner vom ÖAAB gilt als möglicher Kandidat in diesem Bezirk.
Johann Tschürtz geht davon aus, dass er und Ilse Benkö wieder auf den ersten beiden Plätze nominiert werden.
FPÖ: Kandidatenliste wird erst erstellt
Die FPÖ wird ihre Kandidatenliste bei einer Klausur am ersten Februarwochenende erstellen.

Landesparteiobmann Johann Tschürtz geht davon aus, dass er und Ilse Benkö wieder auf den ersten beiden Plätzen nominiert werden. Namen von weiteren Kandidaten will er nicht nennen.
Grüne: Liste wird am Samstag beschlossen
Bei den Grünen bewirbt sich Michel Reimon um den ersten Listenplatz, Grete Krojer um Platz zwei, gefolgt von der Eisenstädter Gemeinderätin Julia Tinhof, dem Mattersburger Unternehmer Christian Schreiter und der Nationalratsabgeordenten Christiane Brunner.

Sie will auf Platz fünf einen Vorzugsstimmenwahlkampf führen. Über die Liste wird am Samstag abgestimmt. Für die genannten ersten Listenplätze gibt es keine Gegenkandidaten.
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