Burgenland ORF.at
MI | 11.04.2012
Manfred Kölly und Wolfgang Rauter. (Bild: ORF)
POLITIK
Wahl: FBL tritt als "Liste Burgenland" an
Die Freie Bürgeliste (FBL) will bei der Landtagswahl antreten und hat deshalb nun eine Wahlplattform gegründet. Mit vorerst drei Bürgerlisten aus dem Bezirk Mattersburg wurde die "Liste Burgenland" ins Leben gerufen.
Ziel: Zwei bis vier Mandate
Unter dem Namen Liste Burgenland (LBL) will die Wahlplattform bei der Landtagswahl antreten.

Die Gründung dieser Wahlplattform erfolgte über eine Initiative der Freien Bürgerlisten Burgenland unter Wolfgang Rauter und Manfred Kölly sowie Namenslisten aus dem Bezirk Mattersburg, vertreten durch den Bad Sauerbrunner Bürgermeister Gerhard Hutter.

Wahlziel seien zwei bis vier Mandate, erklärten FBL-Obmann Wolfgang Rauter und sein Stellvertreter Manfred Kölly am Mittwoch.
Gespräche mit weiteren Gruppierungen
Aus der Taufe gehoben wurde die Wahlplattform bei einem Treffen am Wochenende in Bad Sauerbrunn. Ortschef Gerhard Hutter, der selbst einer Namensliste angehört, sowie Listen aus Neudörfl und Wiesen haben sich an der Wahlplattform beteiligt.

Mit etwa zehn weiteren Gruppierungen gebe es bereits Kooperationen, mit einigen weiteren seien die Gespräche "noch nicht finalisiert".

Mitmachen könne jeder, egal welcher Partei er angehöre, sagte Hutter.
Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Sparsamkeit
Man wolle eine Alternative zu den übrigen Parteien sein und vor allem auch mit Wirtschaftsthemen punkten. Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Sparsamkeit seien die Schlagworte, die sich die LBL auf ihre Fahnen heftet, so Rauter.
Weiteres Ziel: "SPÖ-Allmacht beseitigen"
"Mindestens genauso wichtig ist es, dass man die SPÖ-Allmacht im Burgenland beseitigt", so Rauter. Ziele seien daher, dass die SP-Absolute gebrochen und die ÖVP auf eine Stärke unterhalb eines Drittels der Mandate reduziert wird, wo sie Verfassungsänderungen nicht mehr blockieren könne.
In etwa 50 Gemeinden
Die Freie Bürgerliste selbst, die bei der Gemeinderatswahl 2007 auf Anhieb 30 Mandate erreichte, verfüge in etwa 50 Gemeinden über Gruppen, die sie im Wahlkampf unterstützen, so Rauter.
Spitzenkandidat steht noch nicht fest
Wer als Spitzenkandidat auf der Landesliste ins Rennen gehen wird, steht noch nicht fest. In den kommenden Wochen sollen die Kandidaten auf Bezirksebene gekürt werden.

Rauter will sich im Bezirk Eisenstadt-Umgebung um die Spitzenposition bewerben.
Den Wahlkampf will die Plattform eher dezentral organisieren.
Bisher 200.000 Euro aufgetrieben
Vom angestrebten Wahlkampfbudget in der Höhe von 350.000 Euro wurden bisher 200.000 Euro aufgetrieben. Rund 100.000 Euro wurden über ein Beteiligungssystem hereingebracht, weitere 100.000 seien durch eigene Mittel sowie durch Spenden abgedeckt, sagte Rauter. Ihren Wahlkampf will die Plattform eher dezentral über die Bezirke organisieren.
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