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MI | 11.04.2012
Windrad-Sujet (Bild: fotolia.com/Volker Wille)
TECHNIK/UMWELT
Experten reden über Zukunft der Energie
"Zukunft der Energie - Energie der Zukunft" war das Thema beim zweiten Energieforum Burgenland der BEWAG. Experten diskutierten aktuelle Entwicklungen bei Windenergie, Biomoasse und Photovoltaik.
Aktuelle Entwicklungen
Rund 150 Teilnehmer diskutierten in Eisenstadt über die neuesten Entwicklungen in der Energiebranche.
"Es ist Zeit zum Handeln", so der Experte.
Burgenland auf dem richtigen Weg
Für den Alternativnobelpreisträger Hermann Scheer aus Deutschland ist klar: Wir befinden uns in einem Wettlauf mit der Zeit, es muss eine rasche Wende hin zu Alternativenergien geben.

Komme diese Wende nicht bald, könne auch die totale Klimakrise nicht mehr abgewendet werden. Das Burgenland sei dabei aber auf dem richtigen Weg, so Scheer.
Schnell ausbaubare Energie
"Es ist unbedingt machbar. Die jetzige Stromerzeugung im Burgenland macht schon 60 Prozent allein aus Windkraft aus und dazu kommt noch die Bioenergie. Nichts ist schneller ausbaubar als die erneuerbaren Energien in dezentralen Anlagen, insbesondere die Windkraft", sagte Scheer.
Rasche Energiewende
Für eine rasche Energiewende sprach sich auch BEWAG-Vorstandssprecher Hans Lukits aus. Er betonte, dass es wichtig sei, den CO2-Ausstoß nachhaltig zu verringern.

Für CO2-Steuer
Die Überlegungen der EU-Kommission, die Finanzmittel für die Investitionen in erneuerbare Energieproduktion teilweise durch eine CO2-Steuer aufzubringen sei ein richtiger Ansatz, auch wenn neue Steuern politisch unpopulär seien, so der BEWAG-Vorstand.
Bis 2013 soll das Burgenland energieunabhängig sein.
Ermutigung für andere Länder
Auch vonseiten der Landesregierung soll der Weg hin zur Alternativenergie unterstützt werden. Bis 2013 wollen BEWAG und das Land gemeinsam das Ziel eines stromautarken Burgenlandes erreichen.

Das Energieforum soll dieses Vorhaben noch einmal unterstreichen und vielleicht auch andere Länder dazu motivieren, einen ähnlichen Alternativweg einzuschlagen.
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