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MI | 11.04.2012
Buch (Bild: Fotolia/Sylvie Thenard)
WISSENSCHAFT
Symposion Mogersdorf feiert 40. Geburtstag
Das Kulturhistorische Symposion Mogersdorf feiert heuer das 40-jährige Bestehen. Bei diesen Treffen von Wissenschaftern werden historische Entwicklungen des pannonischen Raums diskutiert und Erkenntnisse ausgetauscht.
Beitrag zur Völkerverständigung
Bei Mogersdorf fand im Jahr 1664 die Schlacht eines vereinten christlichen Heeres gegen die Türken statt. Um die Gedenkstätten kümmert sich der Mogersdorfer Schlösslverein, dessen Mitglieder im Jahr 1969 auch das kulturhistorische Symposion ins Leben gerufen haben.

Eine Zielsetzung des Symposions war und ist es auch, einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten.
Nachbarn diskutieren
Am Symposion Mogersdorf nehmen - an jeweils wechselnden Tagungsorten - Wissenschafter aus dem Burgenland und aus der Steiermark, aus den ungarischen Komitaten Vas und Somogy, aus Slowenien und aus Kroatien teil.

Nur zwei Mal in diesen 40 Jahren konnten die Treffen nicht stattfinden, und zwar 1991 und 1995, beide Male wegen des Krieges im ehemaligen Jugoslawien.
Politische, kulturelle und soziale Fragen
Die Tagungsthemen reichen von politischen Entwicklungen über Nationalitätenfragen bis zu kulturellen und sozialen Fragestellungen. Heuer war das Thema der Vorträge und Diskussionen "Die Juden im pannonischen Raum vom 16. bis zum 19. Jahrhundert".
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