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MI | 11.04.2012
Hochwasser. (Bild: Eduard Erber, Bezirksfeuerwehrkommando Jennersdorf)
Chronik
Erste Schadensbilanz nach dem Hochwasser
Nach dem Hochwasser geht es nun in erster Linie darum, aufzuräumen und eine Schadensbilanz zu ziehen. Erste Meldungen sind bereits beim Amt der burgenländischen Landesregierung eingetroffen.
"Gigantische Schäden"
Mehr als 220 Feuerwehren waren seit Mittwochnacht beziehungsweise Donnerstagfrüh im Einsatz. Es war der größte Einsatz in der Geschichte des Burgenländischen Landesfeuerwehrverbandes. Das Ausmaß der Schäden sei "gigantisch". Betroffen sei sowohl das Nord- als auch das Südburgenland.

Zahlen gibt es allerdings noch nicht, sagt Alfred Stockinger, dessen Abteilung in der Landesregierung für die Abwicklung der finanziellen Entschädigungen aus dem Katastophenfonds zuständig ist.
Gemeinden: 14-Tage-Frist
Wie hoch der durch das Hochwasser angerichtete Schaden tatsächlich sei, könne man erst in einigen Wochen sagen, so Stockinger.

"Die Gemeinden haben 14 Tage Zeit, die Schäden im Gemeindevermögen zu nennen. Die öffentlichen Schäden, also am Eigentum des Landes und der Gemeinden, wird man relativ rasch feststellen müssen."
Privatpersonen: Sechs-Wochen-Frist
Privatpersonen haben hingegen sechs Wochen Zeit die enstandenen Schäden in der Agrarabteilung des Landes über die Gemeinden einzureichen, sagt Stockinger. Die Experten des Landes begutachten dann die Schäden vor Ort.
Formulare in Gemeinden und im Internet
Bereits Donnerstagfrüh habe man von Landesseite einen Leitfaden an alle Gemeinden verschickt, wie diese den Bürgern bei der Bewältigung der Hochwasserschäden helfen könne.

Die entsprechenden Katastophenfonds-Anträge sind in den einzelnen Gemeinden ebenso zu finden wie im Internet.
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