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MI | 11.04.2012
Raab (Bild: ORF)
NATUR
Raab: Drei Länder für einen Fluss
Die starke Schaumbildung auf der Raab hat zu Zwistigkeiten zwischen Ungarn und Österreich geführt. Nun arbeitet man zusammen. Die Steiermark, das Burgenland und Ungarn starteten ein Projekt zur Ökologisierung der Raab.
"OpenWehr" für Fische
Das grenzüberschreitende EU-Projekt heißt "OpenWehr". Denn das oberste Ziel dabei ist die Durchgängigkeit der Raab, also die Fischpassierbarkeit.
Karte (Bild: ORF)
Raab (Bild: ORF)
Beim Kraftwerk Hohenbrugg in der Steiermark wird die Fischaufstiegshilfe neu gemacht und wesentlich verbessert werden. Um 800 Meter soll die Raab hier länger werden, weil Altarme wieder an den Fluss angebunden werden.
Raab soll wieder Tieflandfluss werden
Auch im Burgenland werden Altarme revitalisiert. Der Fluss soll wieder den ursprünglichen Charakter eines Tieflandflusses bekommen.

Beim Kraftwerk Neumarkt an der Raab soll ein Umgehungsgerinne den Fischen den Aufstieg erleichtern, der Grieselbach wird an die Raab angebunden und die Wehrkrone des Kraftwerks wird um einen Meter abgesenkt.
Schaukraftwerk geplant
Weiters ist geplant, das Kraftwerk Neumarkt zum Schaukraftwerk zu machen, damit man sehen kann, wie Energie aus sauberer Wasserkraft tatsächlich gemacht wird.
Mehr Freizeitangebote
Der dritte Partner neben dem Burgenland und der Steiermark beim Projekt "Openwehr" ist die West-Transdanubische Direktion für Umweltschutz und Wasserwesen in Ungarn.

In St.Gotthard wird die mehr als 100 Jahre alte Wehranlage umgebaut werden, um in Zukunft ebenfalls der EU-Wasserrahmenrichtlinie zu entsprechen und gleichzeitig das Freizeitangebot am Fluss zu verbessern.

Eine Holzbrücke für Fußgänger und Radfahrer und eine Bootsstraße für Kanufahrer sollen errichtet werden.
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