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MI | 11.04.2012
Alter Grenzübergang (Bild: ORF)
WIRTSCHAFT
Ehemalige Grenzübergänge verfallen
Seit mehr als einem Jahr gibt es keine Grenzkontrollen mehr. Die ehemaligen Grenzgebäude sind leer und verfallen zunehmend. Nun wird über eine weitere Nutzung nachgedacht.
Im Eigentum der BIG
Die meisten Grenzübergänge im Burgenland, nämlich elf, sind im Eigentum der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG). Die Anlagen waren bis jetzt vermietet - in erster Linie an das Innenministerium. Die Verträge wurden mit Ende des Jahres gekündigt.

Was mit den Gebäuden geschehen soll, ist unklar, bestätigt auch Ernst Eichinger von der BIG.
Viele Gebäude sollten eigentlich abgerissen werden.
Anlagen behindern den Verkehr
In vielen Fällen sind die Anlagen schlicht im Weg: Sie behindern den Verkehr und sollten eigentlich abgerissen werden. Doch wer das bezahlen soll, darüber werde es erst Gespräche geben, sagt Eichinger.
Gemeinden als erste Ansprechpartner
In den meisten Fällen ist die BIG auch Grundeigentümer, bei einigen - vor allem bei den kleineren - Übergängen sind es die Gemeinden. Sie werden auch die ersten Ansprechpartner für eine mögliche Nachnutzung sein, sagt Eichinger.

"Definitiv nicht verkauft, wird der kleine Grenzübergang bei Kittsee, denn da gibt es ein internationales Abkommen, das den Erhalt dieses Grenzüberganges sichert", so Eichinger.
In Mörbisch soll Jausenstation entstehen
Für einen ehemaligen Grenzübergang gibt es sogar schon Interessenten: Das Häuschen an der Grenze am Radweg Mörbisch könnte in Zukunft touristisch genutzt und zu einer Jausenstation umfunktioniert werden.
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