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MI | 11.04.2012
Sujetbild Kinderporno (Bild: APA)
CHRONIK/POLITIK
Kinderporno-Skandal um FPÖ-Ortsparteichef
Die Samstagsausgabe von "Österreich" spricht von einem Kinderporno-Skandal in der FPÖ Burgenland. Ein FPÖ-Ortsparteichef soll kinderpornografisches Material aus dem Internet heruntergeladen haben. Die FPÖ Burgenland distanziert sich von dem Mann.
"Österreich": Angeklagt und verurteilt
Der FPÖ-Ortsparteichef aus dem Bezirk Eisenstadt/Umgebung soll laut der Tageszeitung "Österreich" nur kurz nach den Gemeinderatswahlen 2007 vor Gericht gestanden haben: Wegen des illegalen Besitzes von kinderpornografischem Material und Weitergabe desselben soll der Mann zu vier Monaten bedingter Haft und zu 4.000 Euro Strafe verurteilt worden sein.
Tschürtz: Sofortiger Parteiausschluss
Völlig überrascht von dem Zeitungsbericht und dem vorbestraften Ortsparteichef in den eigenen Reihen, zeigte sich am Samstag FPÖ-Landesparteiobmann Johann Tschürtz. Er habe erst am Freitag durch den Anruf eines Reporters der Zeitung von der Sache erfahren. Er habe danach recherchiert und nach Rücksprache mit dem besagten Herrn sofort den Parteiausschluss ausgesprochen.

Die in Österreich erhobenen Vorwürfe habe der jetzt Ausgeschlossene teilweise bestätigt, so Tschürtz. Die FPÖ sei eine geradlinige Partei und somit gebe es hier keinen Spielraum. Wenn so etwas bekannt sei, habe man sofort zu handeln, so Tschürtz.
Keine Strafregisterbescheinigung
In der Regel werde bei einer Aufnahme in die Partei keine Strafregisterbescheinigung verlangt, allerdings müsse sich ein FPÖ-Mitglied zu Gewaltfreiheit und Ablehnung des Missbrauchs menschlicher Gefühle in jeder Form bekennen, heißt es zu dem Fall in einer Aussendung der FPÖ Burgenland.
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