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MI | 11.04.2012
Die SPÖ präsentiert die Kandidaten (Bild: ORF)
POLITIK
SPÖ präsentiert Kandidaten für EU-Wahl
Die burgenländische SPÖ hat am Montag ihre Kandidaten für die Europawahl im Juni präsentiert. Neben der Spitzenkandidatin Christa Prets kandidieren Lisa Sinowatz und Ewald Schnecker.
Christa Prets (Bild: ORF) Prets: SPÖ im Aufwind
Europaabgeordnete Prets sieht die SPÖ im Aufwind und sagt, dass die Finanzkrise mit einer sozialdemokratischen Mehrheit im Europaparlament vielleicht anders verlaufen wäre.

"Wir haben bereits 2002 diese Forderungen, dass wir mehr Finanzmarktaufsicht brauchen und die Managergehälter begrenzen müssen, schon 2002 auf dem Tisch gehabt und sind abgeschmettert worden.

Hätten wir eine sozialdemokratische Mehrheit gehabt, hätten wir vielleicht einiges, schon alles in eine andere Richtung lenken können", so Prets.
Lisa Sinowatz (Bild: ORF) Lisa Sinowatz
Lisa Sinowatz ist die Enkelin des im Vorjahr verstorbenen Bundeskanzlers. Sie kandidiert an zweiter Stelle der SPÖ-Liste im Burgenland für die Europawahl.

Die 25-Jährige lebt in Neufeld an der Leitha
und studiert an der Universität Wien Politik- und Kulturwissenschaften. Derzeit arbeitet sie an ihrer Diplomarbeit.
Ewald Schnecker (Bild: ORF) Ewald Schnecker
Ewald schnecker geht als dritter Kandidat an den Start. Er lebt in Rudersdorf und ist Polizeibeamter.

Er lebt in einer Lebensgemeinschaft und hat zwei Kinder, einen 14-jährigen Sohn und eine 16-jährige Tochter.

Außerdem ist Ewald Schnecker beim Bezirksfeuerwehrkommando Jennersdorf engagiert.
SPÖ Burgenland will bestes Ergebnis
Die burgenländische SPÖ will bei der Europawahl 2009 das beste Ergebnis aller Landesparteien erreichen - also nicht nur alle SPÖ-Landesorganisationen hinter sich lassen, sondern beispielsweise auch die ÖVP in Tirol oder das BZÖ in Kärnten. Dieses Wahlziel gab Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) am Montag vor.

Bei der Europawahl 2004 erreichte die burgenländische SPÖ 43,6 Prozent der Stimmen. Wie viel es heuer sein sollen, darauf wollte man sich nicht festlegen.
Landeshauptmann Hans Niessl (Bild: ORF) SPÖ will sozialeres Europa
Die SPÖ sehe die Europäische Union als wichtiges Friedensprojekt, will aber ein sozialeres und bürgernäheres Europa, sagt Landeshauptmann Hans Niessl.

Dass Bundeskanzler Werner Faymann den Posten des österreichischen EU-Kommissars schon im Vorfeld der ÖVP überlassen hat, kommentiert Niessl mit einer Breitseite auf die derzeit amtierende Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner.

"Jetzt könnte ich mich wieder kritisch gegenüber dem Kommissar der letzten Periode äußern, was ich nicht tue, um nicht zu viel Kritik zu üben. Für mich gibt es viel wichtigere Funktionen, zum Beispiel die Richterin des Europäischen Gerichtshofes", so Niessl.
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