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MI | 11.04.2012
Schloss Tabor. (Bild: J:opera)
KULTUR
Schloss Tabor wird zum Opernhaus
Schloss Tabor in Neuhaus am Klausenbach wird bis Sommer 2009 zum Opernhaus ausgebaut. Die Finanzierung ist gesichert. Die Region erwartet sich einen touristischen und wirtschaftlichen Impuls.
Die neue Spielstätte liegt im Bezirk Jennersdorf.
Im Dreiländer-Naturpark
Bei den Verantwortlichen rund um das Jennersdorfer Opernfestival herrscht großes Aufatmen. Schloss Tabor liegt zwischen Neuhaus am Klausenbach und Mühlgraben im Dreiländer-Naturpark.

900.000 Euro für Umbau
Das Schloss kann nun aus- und umgebaut werden, sagt Helmut Sampt, Obmann des Naturparks Raab, dem das Schloss Tabor gehört. 900.000 Euro stehen dafür zur Verfügung. An der Finanzierung müssen sich auch alle Naturparkgemeinden beteiligen.
Gemeinden oder private Investoren
"Ich bin guter Hoffnung, dass letztendlich bis zum Jahresende alle Gemeinden mitziehen werden. Und wenn das nicht der Fall ist, wenn vielleicht Mogersdorf und Weichselbaum nicht mitziehen, sind private Investoren in Aussicht", so Sampt.
Die Finanzierung erfolgt durch EU-Gelder.
Moderner Spielbetrieb
Durch die Förderzusage wird auf Schloss Tabor künftig ein moderner Spielbetrieb möglich werden, sagt Hubert Janics, der Obmann des Vereins J:opera.
Neue Bühne, neuer Ton, neues Licht
"Damit Schloss Tabor als Veranstaltungsstätte dem Stand der Technik entspricht, sind gewisse Investitionen notwendig. Wir brauchen eine neue Tribühne, Sanitäranlagen und eine bessere Beleuchtung. Es wird auch eine zusätzliche Notbeleuchtung und eine neue Bühne geben", so Janics.
Bis Sommer 2009
Ein Großteil der Arbeiten soll bis zum Sommer 2009 abgeschlossen sein. Denn nächstes Jahr wird auf Schloss Tabor die Haydn-Oper
"Die Welt auf dem Mond" aufgeführt.
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