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MI | 11.04.2012
Melonen. (Bild: ORF)
Seewinkel
Comeback von Melonen und Knoblauch
Früher gab es sie in vielen Hausgärten im Seewinkel und auf dem Heideboden: Melonen und Knoblauch. Jetzt gibt es Versuche, beides im großen Stil anzubauen, um es in Supermärkten zu verkaufen.
Von Importen verdrängt
Früher gab es Melonen und Knoblauch in fast allen Gemüsegärten im Seewinkel. Importe haben diese Produkte aber im Laufe der Jahre verdrängt.
Melonen. (Bild: ORF)
Erster Versuch mit Zuckermelonen
In einem Folientunnel in St. Andrä am Zicksee wachsen seit heuer Zuckermelonen. Das Saatgut stammt aus Frankreich. Die Melonen, die daraus gezogen werden, sollen ganz besonders schmackhaft sein, weil sie die heißen pannonischen Temperaturen brauchen, um zu reifen.

Für die Bäuerin Maria Öler, die auch eine Melonenkultur im Freiland besitzt, ist dies der erste Versuch mit der Frucht. Man habe bereits zu ernten begonnen und die Ernte sei sehr gut, so Öler.
4.000 Euro für Knoblauch-Saatgut
Wenige Kilometer von der Melonenplantage entfernt, wird auf eineinhalb Hektar Knoblauch angebaut. Der Versuch Knoblauch bei uns als Kultur wieder heimisch zu machen, ist nicht billig. 1.200 Kilogramm Saatgut kosteten immerhin 4.000 Euro.

Gestupft hat die Zehen Paul Graf aus Halbturn: Das erste Jahr sei natürlich ein Lehrjahr, man habe versucht heuer ohne Investitionen auszukommen, keine Maschinen anzuschaffen und alles händisch zu bewerkstelligen.
Knoblauch. (Bild: ORF)
In den heimischen Supermärkten
Ein Teil des bereits geernteten Knoblauchs wurde bereits als Frischware auf den heimischen Markt gebracht. Der jetzt geerntete Knoblauch wird derzeit geputzt und getrocknet und landet dann in den Regalen der heimischen Supermärkte.
Sonnengemüse ist Abnehmer
Abnehmer dieser zwei neuen alten Produkte ist die Sonnengemüse Vertriebsgesellschaft in Wallern. Geschäftsführer Josef Peck hatte auch mit die Idee für das Comeback des Knoblauchs.
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