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MI | 11.04.2012
Willi Spuller (Bild: ORF)
KULTUR
Jenö-Takacs-Preis für Willi Spuller
Zum dritten Mal ist am Dienstagabend im Schloss Esterhazy in Eisenstadt der Jenö-Takacs-Kompositionspreis des Burgenlandes vergeben worden. Er ging an den 29-jährigen Wiesener Willi Spuller für eine Komposition für Klavier und Bariton.
Alte Auszählreime vertont
Bei der Kompostion handelt es sich um einen 17-teiligen Zyklus mit dem Titel "raus zähl reim rausch". Es handelt sich um Vertonungen von alten Auszählreimen aus einer burgenländischen Sammlung, gemixt mit ebenso skurrilen Kurzgedichten von H.C. Artmann, interpretiert von der Pianistin Maiko Ripplinger und dem Bariton Alexander Josef Mayr.
Preis ist mit 1.500 Euro dotiert
Spuller hat erst vorige Woche in Oberwart mit seiner berührenden Vertonung von Stefan Horvaths Erzählung "Katzenstreu" auf sich aufmerksam gemacht. Spuller gestaltet multimediale Installationen im Ausstellungsbereich und er singt im renommierten Arnold Schönberg Chor.

Den mit 1.500 Euro dotierten Jenö-Takacs-Preis sieht er als Ansporn, weitere musikalische Ideen umzusetzen.
Auch drei Anerkennungspreise wurden vergeben.
Kulturlandesrat Helmut Bieler (SPÖ) überreichte im Rahmen der Preisverleihung auch drei Anerkennungen und zwar an die in Wien lebende polnische Komponistin Elzbieta Wiedner-Zajac, an den Eisenstädter Lukas Neudinger und an den in Mogersdorf lebenden Georg Aranyi-Aschner, der heuer seinen 85. Geburtstag feiert.
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