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MI | 11.04.2012
KUGA-Logo. (Bild: KUGA)
KULTUR
KUGA feiert 25-jähriges Bestehen
Die KUGA in Großwarasdorf feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Eine baufällige alte Schule. Ein paar junge, engagierte Menschen. Ein kleiner Ort im Mittelburgenland. Und rundherum: nichts. Das alles führte 1982 zur Gründung der KUGA.
Ortspfarrer setzte ersten Schritt
In diesen Tagen ist Zeit, um zu feiern und sich zu erinnern. Am Anfang war der Ortspfarrer Josko Prets. Er war es, der einer handvoll junger Leute die alte Schule in Großwarasdorf vermietete.

In der Park ulica 3, der Parkgasse 3, entstand in den darauffolgenden Jahren das wichtigste kulturelle Zentrum des Mittelburgenlandes.

"Damals war noch alles sozusagen primitiv - wenn man das mit den heutigen Verhältnissen vergleicht", so Prets.
"Müssen Leben in das Dorf bringen"
"Es war schön. Der Anfang war eine Geschichte, wo man gesagt hat, wir machen irgendwas, denn das Dorf ist tot. wir müssen Leben in das Dorf bringen, denn das was ist, ist uns zu wenig. es waren lange Diskussionen", erinnert sich Gründungsmitglied Mirko Berlakovic.
Applaus als Gage
Untrennbar mit der Geschichte der Kulturvereinigung verbunden: Gründungsmitglied Josko Vlasic und seine Rockgruppe Bruji.

"Als die ersten Künstler kamen, haben sie bei mir zuhause auf der Matratze geschlafen. Sie haben nichts bekommen, nur Applaus vom Publikum", so Vlasich.
Regionalität
Zweisprachigkeit, Multikulturalität und Kultur für die Region - das waren einige der Ziele der engagierten Gründungsmitglieder.
Feier am Samstag ab 18.00 Uhr
Am Samstag feiert die Kuga ihr 25-jähriges Bestehen mit einem Festakt, der um 18.00 Uhr beginnt. Der Kuga-Kinderchor singt, Erich Novoszel zeigt Bilder und Zeichnungen und ab 20.00 Uhr gibts Musik von den Medizinmännern, der Tamburica Harmonija und Karl Kanitsch und Christine Marold.
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