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MI | 11.04.2012
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NACH DEN WAHLEN
Verluste und Gewinne der Parteien im Detail
Wie immer bei Wahlen sind auch diesmal bei den Gemeinderatswahlen Freud und Leid knapp beeinander gelegen. Hier einige Detailergebnisse mit den größten Gewinnen und Verlusten der einzelnen Parteien.
SPÖ verliert in Ritzing
Die SPÖ gewann in Bildein (Bezirk Güssing) 27,7 und in Sigleß (Bezirk Mattersburg) 16,8 Prozentpunkte dazu, verlor aber im Gegenzug aber in Ritzing (Bezirk Oberpullendorf) 39,4 und in Hirm 24,3 (Bezirk Mattersburg) Prozentpunkte.
Hoher ÖVP-Gewinn in Rust
Die ÖVP gewann in Ritzing 41,4 Prozentpunkte und in Rust - bei ihrem ersten Antreten seit 35 Jahren - 40,2 Prozentpunkte dazu.

In Schützen am Gebirge (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) mussten die Schwarzen hingegen ein Minus von 19,2 Prozentpunkten und in Breitenbrunn (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) ein Minus von 18,2 Prozentpunkten in Kauf nehmen.
Erfolg für FPÖ in Litzelsdorf
Die FPÖ gewann in Litzelsdorf (Bezirk Oberwart)7,3 Prozentpunkte und in Hornstein (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) 6,8 Prozentpunkte dazu.

Die größten Verluste gab es in Heiligenkreuz (Bezirk Jennersdorf) mit einem Minus von 11,9 und in Mörbisch (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) mit einem Minus von 11,2 Prozentpunkten und dem Verlust von je zwei Mandaten.
Grünen konnten punkten
Die Grünen gewannen in Nickelsdorf 8,2 (Bezirk Neusiedl am See) und in Neusiedl am See 7,6 Prozentpunkte dazu und schafften hier den Einzug in den Gemeinderat - ebenso wie in Heiligenkreuz, Rudersdorf (Bezirk Jennersdorf) und Steinbrunn (Bezirk Eisenstadt-Umgebung).

Sie verloren allerdings in Frankenau/Unterpullendorf (Bezirk Oberpullendorf) 4,7 Prozentpunkte und damit ein Mandat. Auch in Pinkafeld (Bezirk Oberwart) und Oberschützen (Bezirk Oberwart) büßten die Grünen ebenfalls ihr jeweils einziges Gemeinderatsmandat ein.
Bürgermeisterinnen
Auffällig war außerdem, dass vor allem SPÖ und ÖVP verstärkt Frauen in das Rennen um Gemeinderats- und Bürgermeistersessel schickten.
Die SPÖ hatte 1.200 Gemeinderats- und 14 Bürgermeisterkandidatinnen nominiert. Zur Bürgermeisterinnen gewählt wurden aber nur vier: Friederike Reismüller in Forchtenstein (Bezirk Mattersburg), Ingrid Salamon in Mattersburg, Inge Posch in Hirm (Bezirk Mattersburg) und Gerlinde Weiss in Bruckneudorf (Bezirk Neusiedl am See).

Die ÖVP hatte 1.048 Gemeinderats- und acht Bürgermeisterkandidatinnen ins Rennen geschickt. Aber lediglich Andrea Fraunschiel, die im Jänner das Amt vom damaligen Eisenstädter Bürgermeister Peter Nemeth übernahm, setzte sich als ÖVP-Bürgermeisterin letztendlich durch.
Ein Bürgermeister für Freie Bürgerlisten
Die Plattform Freie Bürgerlisten (FBL) stellt in Deutschkreutz neben dem Bürgermeister mit Manfred Kölly auch einen Vizebürgermeister, und im ganzen Land 30 Gemeinderäte.

FPÖ und Grünen stellen in den 171 Gemeinden weder eine Bürgermeisterin noch einen Bürgermeister.
Alt und Jung
Der älteste ÖVP-Bürgermeister heißt Felix Kozar. Der 71-jährige lenkt seit 17 Jahren die Amtsgeschäfte in Loretto (Bezirk Eisenstadt-Umgebung). Sein jüngster ÖVP-Amtskollege ist der 28-jährige Peter Fassl aus Litzelsdorf.
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