Burgenland ORF.at
MI | 11.04.2012
Verletzte Katze. (Bild: ORF)
66 Katzen erschossen
Waffenverbot für Katzen-Jäger
Jenen zwei Jägern, die in Nickelsdorf 66 Katzen erschossen haben sollen, hat die Bezirkshauptmannschaft Neusiedl am See nun Waffenverbot erteilt.
Jäger gaben Waffen bereits ab
Die Bezirkshauptmannschaft hat das Waffenverbot gegen die Jäger wegen des missbräuchlichen Verwendens von Waffen nach dem Jagdgesetz erlassen.

Außerdem wurde den beiden Männern entsprechend dem burgenländischen Jagdgesetz auch die Jagdkarten entzogen. Sie gaben ihre Waffen bereits ab.
Gefangen und erschossen
Die Männer sollen mit Lebendfallen Katzen gefangen und die Tiere mit einem Flobertgewehr erschossen haben.

Aufgeflogen war die Tierquälerei, als ein Mann aus Nickelsdorf Anzeige erstattet hatte, weil seine Katze verschwunden war. Der Mann hatte den Verdacht geäußert, dass ein Jäger das Tier gefangen und getötet habe.
Gerüchte über Unterschriftenaktion
Die Jäger hatten schließlich die tödlichen Schüsse gestanden. Seitens der Polizei war gegen die Jäger Anzeige erstattet worden - wegen Tierquälerei und Verstoßes gegen das burgenländische Jagdgesetz.

Mittlerweile sind die beiden Jäger also ihre Waffen los - das steht fest. Es gibt allerdings ein Gerücht, dass es eine Unterschriftenaktion für die Männer geben soll.
Ganz Österreich
Burgenland News

 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News