Burgenland ORF.at
MI | 11.04.2012
Wolfgang Rauter und Manfred Kölly. (Bild: ORF)
FÜR 7. OKTOBER
Freie Bürgerlisten starten Intensivwahlkampf
Die Plattform Freie Bürgerlisten hat am Sonntag ihren Intensivwahlkampf gestartet. Sie ist zum ersten Mal dabei, wenn am 7. Oktober im Burgenland die Bürgermeister und Gemeinderäte gewählt werden.
Mit 450 Kandidaten
Vor fünf Monaten riefen der Deutschkreutzer Bürgermeister Manfred Kölly und der Richter Wolfgang Rauter die Plattform Freie Bürgerlisten (FBL) ins Leben.

Am 7. Oktober treten sie in mindestens 60 Gemeinden und mit 450 Kandidaten an, um zwei bis drei Bürgermeistersessel und mindestens 60 Mandate zu erobern.

Bürgerbewegung von der Basis
Das Team wolle Politik als Bürgerbewegung von der Basis her machen, sagte Kölly beim Wahlkampfauftakt in Großhöflein.
"Niemanden ausgrenzen"
"Es muss sich zeigen, dass wir keine Parteipolitik machen, sondern rein Politik für die Bevölkerung. Ich glaube, eines, was noch wichtig ist, ist, dass wir wirklich zu den Bevölkerungsschichten hinausgehen, mit denen diskutieren und niemanden ausgrenzen", so Kölly.
Als Alternative
Bei Gesprächen mit den Menschen in den Gemeinden habe sich deren Unzufriedenheit und Politikverdrossenheit gezeigt, die Plattform sei bereit, diesen Unmut zu kanalisieren und sich als Wahlalternative zu präsentieren.

Ein Schlagwort in diesem Zusammenhang: das Sparen in der Politik. Plattform-Sprecher Rauter untermauert diese Forderung mit einem konkreten Vorschlag: Er werde, sollte er Bürgermeister in Großhöflein werden, das Gehalt nicht nehmen.
"Gehalt für Generationenhaus"
"Sondern ich werde es zweckgebunden in der Gemeinde lassen, damit es dort für die Errichtung eines Generationenhauses in Großhöflein Verwendung findet. Ich glaube, das ist eine gute Sache. Ich habe das nicht notwendig, dass ich neben meinem Richtergehalt auch noch als Bürgermeister ein Gehalt bekomme", so Rauter.
Familien unterstützen
Aufgabe der Freien Bürgerlisten sei es, die "Grundgerüste der Gesellschaft" wie die Familie, die kleinen Betriebe und die ländlichen Gemeinden zu unterstützen, erklärte Rauter. Für sie wolle man sich besonders stark machen.

Suche nach Spitzenkandidat in Eisenstadt
Wer als Spitzenkandidat in der Landeshauptstadt ins Rennen gehen wird, steht derzeit noch nicht fest. Die Entscheidung werde aber in den nächsten Tagen fallen, so Rauter.
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