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MI | 11.04.2012
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DVB-T
Heuberg sendet digital
Der Sender Heuberg ist am Montag auf digitales Antennenfernsehen umgestellt worden. Im Mittelburgenland, in den Bezirken Eisenstadt und Mattersburg gibt es nun die Möglichkeit, die Vorteile des digitalen Fernsehens zu genießen.
Mehr Qualität, mehr Angebot
Bessere Qualität, mehr Programme und neue Dienste - das sind die Vorteile des digitalen Fernsehens für die Konsumenten.

Um diese Vorteile auch nutzen zu können, brauchen alle, die bisher nur eine Fernsehantenne oder einen analogen Satelliten zu Hause hatten, eine DVB-T-Box. Beim Kauf sollte man auf die Zertifizierung achten.
Jedes TV-Gerät kann umgerüstet werden
Prinzipiell kann jedes TV-Gerät auf DVB-T umgerüstet werden: Man muss nur die DVB-T-Box zwischen dem bestehenden Antennenanschluss und dem Fernsehgerät anschließen, um digitales terrestrisches Fernsehen empfangen zu können.

Wer schon einen Digitalempfänger zu Hause hat, kann durch einen Sendesuchlauf den richtigen Sender einstellen und die digitalen Dienste empfangen.
Neues Angebot Multitext
Ein neuer Dienst, der durch DVB-T empfangen werden kann, ist zum Beispiel der Multitext: Dieser soll den Teletext ersetzen und bietet eine bessere Qualität, Bilder und Grafiken. Außerdem hat er den Vorteil, dass der Konsument weiter das Fernsehprogramm sehen kann, wenn er den Teletext aufruft.

Den Multitext können aber nur mhp-fähige Boxen anzeigen. Reine "Zapping-Boxen", die lediglich das digitale Signal für den analogen Fernseher umwandeln, können nur den alten Teletext empfangen.
Ab Mitte November sieht man schwarz
Wer im Einzugsbereich des Senders Heuberg - er steht auf der Rosalia - wohnt und noch keinen digitalen Empfänger hat, kann sich noch bis Mitte November Zeit lassen: Aber dann sieht man schwarz, wenn man nichts tut.

Im ersten Quartal 2008 erfolgt dann der nächste Schritt der DVB-T-Umstellung im Burgenland: Dann soll der Sender Hirschenstein umgerüstet werden.
"Burgenland heute" in 16:9
Außerdem wird die Sendung "Burgenland heute" ab Montag im 16:9-Format ausgestrahlt. Dieses breitere Format entspricht besser dem natürlichen Gesichtsfeld des Menschen.

Außerdem waren im vergangenen Jahr bereits rund die Hälfte der in Österreich verkauften TV-Geräte für das Format 16:9 eingerichtet.

Die volle Bildqualität von 16:9 kann man übrigens laut DVB-T-Experten Norbert Grill nur über digitales Fernsehen genießen.
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