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MI | 11.04.2012
Ein Bagger beim Straßenbau (Bild: ORF)
Infrastrukturplan
ÖVP: Jobs in der Baubranche gefährdet
Laut Infrastrukturplan wird im Burgenland erst ab 2012 mit dem Bau der großen Straßenprojekte begonnen. Damit entstehe eine Lücke, die viele Arbeitsplätze in der Baubranche gefährde, warnt ÖVP-Verkehrssprecher Werner Gradwohl.
ÖVP will Nachverhandlung
Die ÖVP fordert erneut eine Nachverhandlung des Infrastrukturpakets mit Verkehrsminister Werner Faymann (SPÖ). Die ÖVP hat auch einen entsprechenden Antrag im Landtag eingebracht.

Mittlerweile gebe es auch Stimmen in der SPÖ, die Kritik am Infrastrukturplan üben würden, sagte Gradwohl.
700 Millionen Euro auch für Bieler zuwenig
Finanz- und Straßenbaulandesrat Helmut Bieler (SPÖ) habe bei einem Verkehrsinfrastruktur-Symposium selbst gesagt, dass 700 Millionen Euro für den Ausbau von Schiene und Straße im Burgenland bis 2012 zuwenig seien.

Außerdem zitierte Gradwohl einen SPÖ-Gemeinderat in Lockenhaus. Dieser habe bei einer Gemeinderatssitzung gesagt, das Land Burgenland habe bei den Verhandlungen versagt.
Reaktion:
Die ÖVP Burgenland spiele in der Verkehrspolitik ein "falsches Spiel", sagte dagegen SPÖ-Verkehrssprecher Werner Brenner.

Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) habe mit dem Infrastrukturminister ein Gesamtpaket ausverhandelt, das gegenüber den "leeren Versprechungen" der letzten Bundesregierung ein handfester Fortschritt sei, so Brenner.
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