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MI | 11.04.2012
Johann Tschürtz. (Bild: APA)
"SOS KMU"
FPÖ gründet neue Unternehmervertretung
Die FPÖ Burgenland hat am Freitag ihre neue Vorfeldorganisation "SOS KMU" präsentiert. Sie solle Fürsprecher kleiner und mittelständischer Unternehmer sein, die von SPÖ und ÖVP unzureichend vertreten würden, hieß es.
Nach Wagner-Austritt
Nachdem der Obmann des burgenländischen "Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender", Alt-Landesrat Gabriel Wagner, vor Kurzem aus der FPÖ ausgetreten ist, bekommt die FPÖ Burgenland mit "SOS KMU" nun eine neue Vorfeldorganisation für Unternehmer.

"Wir werden natürlich auch bei der nächsten Wirtschaftskammer-Wahl 2010 antreten und wollen dabei zweistellig werden", erklärte Landesparteiobmann Johann Tschürtz.
Programm in Vorbereitung
"SOS KMU ist eine Organisation, die sich hauptsächlich um die Klein- und Mittleren Unternehmen im Burgenland kümmert und ihre Interessen vertritt", so Tschürtz.

Ein Programm sei bereits in Vorbereitung, beispielsweise trete man für die Senkung der Lohnnebenkosten und eine Entlastung im Bereich der Lehrlinge ein.

Schaffung von Arbeitsplätzen sei ein vorrangiges Ziel, zudem soll das Burgenland zu einem "Gewerbeland" werden - Konsumenten sollen verstärkt bei heimischen Anbietern kaufen.
Tschürtz sieht keine Konkurrenz
Bei der neuen Organisation handle es sich um eine "echte Vorfeldorganisation" der FPÖ, die auch im Landesparteivorstand vertreten sein wird, sagte Tschürtz. Man sehe sich nicht als "Konkurrenz" zum bisherigen FPÖ-nahen "Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender".

Obmann und Vorstand von "SOS KMU" sollen bei einer Sitzung im Mai gewählt werden, so Tschürtz.
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