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MI | 11.04.2012
Unterschriften von Manfred Kölly und Georg Pehm. (Bild: ORF)
SPÖ-FPÖ-GEHEIMPAKT
Hofer ersucht um Beruhigung
FPÖ-Landesparteisekretär Norbert Hofer hat sich am Freitag erstmals zum Geheimpakt zwischen SPÖ und FPÖ zu Wort gemeldet. Hofer ersucht um ein Ende der öffentlichen Diskussion und um Beruhigung.
Parteigericht
Im Dezember war bekannt geworden, dass SPÖ-Landesgeschäftsführer Georg Pehm und der damalige FPÖ-Klubchef Manfred Kölly ein Geheimpapier unterzeichnet hatten. Seither gehen die politischen Wogen rund um die Causa hoch.

FPÖ-Landesparteisekretär Norbert Hofer, der den Geheimpakt formuliert hatte, ersuchte am Freitag in einer Presseaussendung um ein Ende der öffentlichen Diskussion und um Beruhigung.

"Die Angelegenheit wird nun das Parteigericht beschäftigen", erklärte Hofer.
Vorbereitung der Wahl
Die FPÖ Burgenland brauche Ruhe, um die Gemeinderatswahlen vorbereiten zu können. "Die FPÖ-Burgenland ist gut beraten, ihre Kräfte in die Vorbereitung der Gemeinderatswahlen zu investieren, anstatt in Wunden zu bohren", so Hofer.
Auf Aussagen von Tschürtz verwiesen
Ansonsten verwies Hofer auf die Aussagen von Landesparteiobmann Johann Tschürtz - diesen sei nichts hinzuzufügen.

Tschürtz hatte nach Bekanntwerden des Papiers erklärt, er habe es erst wenige Tage nach der Landtagswahl 2005 erstmals zu Gesicht bekommen. Daraufhin habe er SPÖ-Chef Landeshauptmann Hans Niessl schriftlich informiert, dass man die Vereinbarung als gegenstandslos betrachte.

Für ein Interview war Hofer nicht errreichbar, nach eigenen Angaben laboriert er an den Folgen einer übergangenen Grippe.
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