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MI | 11.04.2012
Csaba Szekely. (Bild: ORF)
seit Jänner
Szekely Generaldirektor der Raaberbahn
Csaba Szekely, der bisherige Österreich-Chef der Raaberbahn, ist seit Jahresbeginn neuer Generaldirektor der Raab-Ödenburg-Ebenfurther Eisenbahn. Szekely ist der erste Österreicher an der Spitze des Unternehmens.
Ziel: Züge sollen pünktlicher werden
Der neue Generaldirektor nennt als sein Hauptziel die Erhöhung der Pünktlichkeit: Dazu sei aber zwischen dem Raum Eisenstadt und Wien unbedingt ein zweigleisiger Ausbau der Pottendorfer Linie der ÖBB notwendig.

Dieses Projekt dürfe nicht - wie derzeit in Diskussion - verschoben werden, sondern müsse sogar vorgezogen werden, sagte Szekely.
Beschwerden über Talent
Kurzfristig müsse man die Beschwerden über die neuen Talent-Triebwagen der ÖBB in den Griff bekommen, sagte Szekely: die Beleuchtung weniger grell und die Stationsansagen leiser machen.

Auf Beschwerden, das die Sitze zu hart seien, könne man hingegen nicht so schnell eingehen. Die Raaberbahn werde aber bei der Beschaffung eigener Garnituren darauf Rücksicht nehmen, sagte Szekely.
Zu 40 Prozent in österreichischem Besitz
Die Raab-Ödenburg-Ebenfurther Eisenbahn betreibt rund ein Drittel des burgenländischen Eisenbahnnetzes: und zwar die Strecken Ebenfurth - Sopron und Neusiedl am See - Pamhagen.

Die ursprünglich rein ungarische Gesellschaft ist mittlerweile zu mehr als 40 Prozent in österreichischem Besitz: Rund 36 Prozent gehören der Republik und etwa 6 Prozent einer ÖBB-Tochter, der Speditions-Holding.
Vom Journalisten zum Bahn-Chef
Csaba Szekely wurde als Sohn ausgewanderter Ungarn in Bad Aussee geboren und spricht daher auch perfekt ungarisch. Der 55-Jährige war zunächst Journalist und Buchautor, später Pressesprecher der Verkehrsminister Streicher und Klima und seit 1996 Österreich-Chef der Raaberbahn.
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