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MI | 11.04.2012
UNO-Posten. (Bild: APA)
IM LIBANON VERMISST
Aufregung in Heimatort des Soldaten
Unter den vermissten Soldaten im Libanon soll auch ein gebürtiger Burgenländer sein: der 44-jährige Major Hans Peter Lang aus Güssing. Im Ortsteil Sankt Nikolaus herrscht Betroffenheit und Sorge.
Herkunft bestätigt
Die Vereinten Nationen haben die Herkunft der vier getöteten Friedenssoldaten im Libanon bestätigt. Sie stammten aus Österreich, Finnland, Kanada und China.

Bisher wurden allerdings erst drei Leichen geborgen. Eine - jene des chinesischen UNO-Soldaten - wurden mittlerweile identifiziert.
"Soldat mit Leib und Seele"
Der 44-jährige Major Hans-Peter Lang, ein gebürtiger Burgenländer, gilt weiterhin offiziell als vermisst. In Sankt Nikolaus - einem 220 Einwohner zählenden Ortsteil von Güssing - herrscht Aufregung und Sorge.
"Ein netter Nachbar"
"Er ist immer von Graz gekommen und hat seinen Sohn zur Oma, also zu seiner Mutter, gebracht. Er war ein netter Nachbar. Und er war ein super Soldat mit Leib und Seele. Ich glaube, keiner hätte ihn von seiner Aufgabe - Frieden zu stiften in der Welt - aufhalten können", erzählt Rosi Gmeindl, eine Nachbarin aus Sankt Nikolaus.
Burgenländer dürfte unter Opfern sein
Auch das österreichische Bundesheer geht davon aus, dass der gebürtige Burgenländer unter den vier Opfern sein dürfte.

Es gebe lediglich noch eine kleine Möglichkeit, dass sich Hans-Peter Lang irgendwo anders befinde, heißt es vom Grazer Kommando für Internationale Einsätze des Bundesheeres. Endgültige Klarheit soll die Obduktion bringen.
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