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MI | 21.03 | 16:16
Fleischlos Gunda Stegen und Linsen-Rucola-Topf
12.9.11
Die gebürtige Deutsche Gunda Stegen arbeitet seit Jahren im Sudan, unterstützt dort Frauen und Mädchen bei der Bewältigung ihres Alltags. Sie serviert Traditionelles: Linsen-Rucola-Topf mit Polenta.
In Lüneburg geboren
Gunda Stegen wurde am 1. Juli 1961 in Lüneburg in Deutschland geboren. In ihrem Heimatort besuchte sie auch die Schule. Danach folgte das Studium der Evangelischen Theologie in Marburg, Heidelberg und Berlin.

Als Zweitstudium abolvierte sie das Fach Erziehungswissenschaften in Heidelberg und Berlin.
Gunda Stegen.
Hilfe im Sudan
Besonders engagiert sich die gebürtige Deutsche im Sudan. Im afrikanischen Staat hilft sie Frauen und Mädchen, im Alltag zu bestehen. Seit 2008 ist sie Frauen- und Jugendbeauftragte des Sudan Council of Churches in Juba.

Ihre derzeitige Familie ist eine Patchworkfamilie: Ihr sudanesischer Partner hat 16 unterhaltspflichtige Kindern.
Gartenarbeit, Lesen, Pfadfinden
Ihr Hobbys Pfadfinden - früher auch Ringen und Felsenklettern - aber auch Landwirtschaft und Garten, traditionelles Handwerk und Lesen stehen auf der Liste der Freizeitaktivitäten.

Linsen-Rucola-Topf mit Polenta
In Mahlzeit Burgenland serviert sie Traditionelles: Linsen-Rucola-Topf mit Polenta, der - ebenfalls der Tradition folgend - mit der Hand gegessen wird. Auf Besteck wird verzichtet.
Zutaten
- 1/2 Tasse Sonnenblumenöl
- 3 Zwiebeln, grob geschnitten
- 3 Paradeiser, gewürfelt
- 1 TL Paradeismark
- 1 P. Rucola, gewaschen und klein geschnitten
- 1/2 kg trockene, rote Linsen, gewaschen
- 1/2 kg Maisgrieß
Zubereitung
Zwiebel in Öl anrösten, Paradeiser und Paradeismark dazugeben. Rucola untermengen und mit wenig heißem Wasser ablöschen. Linsen unterrühren, salzen und aufkochen.

1 3/4 Liter Wasser und 3 KL Salz in einem hohen Topf zum Kochen bringen. Den Maisgrieß unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen einrieseln lassen, dass dabei keine Klumpen entstehen. Ca. eine Dreiviertelstunde bei schwacher Hitze köcheln lassen, dabei ständig mit einem Kochlöffel rühren, so dass der Grieß gut ausquellen kann und ein fester Brei entsteht. Vorsicht, nach dem Aufkochen kann die Masse spritzen!

Essen mit der richtigen Technik
Der Linsentopf wird mit der Hand gegessen. Dabei werden mit dem festen Polentabrei leicht abgekühlte, kleine Knödel geformt, der rechte Daumenabdruck zeichnet eine Vertiefung als Schöpfmulde.

In der Mitte des Tabletts steht der Linsen-Rucola-Topf, der Brei wird entsprechend der Anzahl portioniert auf dem Tablettrand verteilt.
Mahlzeit Burgenland; 12.9.11