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MI | 21.03 | 16:17
Carpaccio vom Hokkaidokürbis (Bild: ORF)
Zweimal Hokkaidokürbis kreativ
Die Zeit der Kürbisse ist wieder gekommen. Unter den 800 verschiedenen Kürbissorten, ist der Hokkaido eine der beliebtesten. Schmankerlwirtin Herta Walits-Guttmann aus Deutsch Tschantschendorf hat zwei Rezepte.
Harmoniert mit allen Fleischspeisen
Der kastanienartige Geschmack hat dem Hokkaido auch den Beinamen Maronenkürbis eingebracht. Sein leuchtend orangefarbenes Fruchtfleisch ist besonders fest und enthält weniger Wasser als andere Kürbissorten. Es harmoniert gut mit Chilli und Ingwer und Fleischspeisen.
Kürbis (Bild: ORF)
Zunge (Bild: ORF)
Muss nicht geschält werden
Und noch ein Plus: einen Hokkaido muss man nicht schälen sondern nur die Kerne entfernen. Beim Kochen oder Backen wird die Schale weich. So bleiben die vielen wertvollen Inhaltsstoffe erhalten: Vitamin A, B, C, Folsäure, Magnesium, Eisen, Phosphor - und Karotin. Der Hokkaido hat sogar mehr Karotinanteil als die Karotte.
Hokkaido auf Salat (Bild: ORF)
Carpaccio vom Hokkaidokürbis (Bild. ORF)
Carpaccio vom Hokkaido
Karotin ist verantwortlich für die orange Farbe der Hokkaidokürbisse, die übrigens ursprünglich aus Japan stammen. Und wie man weiß, ist Karotin für Haut und Augen gut.

Die Hokkaidorezept von Herta Walits-Guttmann: Carpaccio vom Hokkaido mit Paradeis-Zungengelee und Paprikacreme, gebratener Hokkaidokürbis auf Blattsalat mit Schinkenchips vom Moorochsen.
Weintipp
Der Weintipp dazu kommt von Christian Zechmeister von der Wein Burgenland: Er empfiehlt einen würzigen Weißwein wie einen Grünen Veltliner oder einen Sauvignon Blanc.
"Radio Burgenland am Wochenende"; 27.8.11