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MI | 21.03 | 16:17
Besoffene Wildsau (Bild: ORF)
Wildsau mit Schuss und Honig
Recht deftig wird es diesmal im Küchen-Geheimnis: Es gibt Wild, und das schon vor dem Herbst. Besoffene Wildsau in Honig-Rotwein-Sauce heißt das Rezept.
Traditionelle Gasthausküche
Die pannonische Schmankerlwirtin Herta Walits-Gutmann aus Deutsch Tschantschendorf ist bekannt für ihre traditionelle Gasthausküche mit den Produkten aus der Region. Da gibt es Wild nicht nur im Herbst, sondern auch im Sommer. Denn die örtliche Jägerschaft versucht zu Zeit die Wildschweinplage einzudämmen.
Fleisch (Bild: ORF)
Wildschwein ist gesund und schmeckt besonders aromatisch. Im Gegensatz zum Hausschwein hat es keine dicke Fettschwarte, das Fleisch ist relativ mager, zart und leicht verdaulich.

Das Fleisch vom Wildschwein kann ähnlich verwendet werden wie das vom Hausschwein. Da gibt es Schnitzel, Steak oder Grillkotelett ebenso wie Schmorgerichte oder einen großen Braten.
Ganze Schulter oder Schlögel
Wer eine ganze Schulter oder einen Schlögel bekommt, kann daraus eine besoffene Wildsau machen. Ganze zwei Tage soll das Fleisch in der der Beize liegen.

Dann gut abtropfen lassen - am besten auf einem Sieb über einem Gefäß, damit nichts von der Marinade verloren geht. Danach den Schlögel oder die Schulter salzen, pfeffern und rundum anbraten.
Fleisch in der Pfanne (Bild: ORF)
Man braucht gar nicht viele Zutaten - aber dafür etwas mehr Zeit, denn die Wildsau wird so richtig besoffen gemacht.
Mehrere Beilagen
Ein wenig Schlagobers macht die Soße besonders sämig. Als Beilage gibt es saisonales Gemüse, Preiselbeeren und hausgemachte Teigwaren.
Wildsau (Bild: ORF)
Kräftiger Rotwein
Der Weintipp zur Wildsau kommt von Christian Zechmeister von der Wein Burgenland. "Da passt ein kräftiger Rotwein, gerne auch im Holz ausgebaut, ideal dazu."
"Radio Burgenland am Wochenende"; 20.8.11