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MI | 21.03 | 16:16
Strand (Bild: APA)
Reisetipp: Teneriffa und La Gomera
Die Reiseziele heute liegen im Atlantischen Ozean - Teneriffa und La Gomera. Hier kann man einerseits Land und Leute kennenlernen und sich auch ins Getümmel stürzen - auf Teneriffa und La Gomera ist beides möglich.
Teneriffa: Viele Landschaftsbilder
Teneriffa hat viele Landschaftsbilder. Der Norden der Insel ist grün. Die dichten Kiefernwälder und kleinen Orte haben eine verträumte Anmutung. Im Norden ragen auch wild zerklüftete Berge aus dem Meer in den Himmel.
Karger Süden
Der höchste Berg Spaniens, der Pico del Teide (3.718 Meter), ist im Winter oft schneebedeckt. Wer sich den anstrengenden Aufstieg ersparen möchte, steigt einfach in die Seilbahn.

Ganz anders zeigt sich der Süden Teneriffas. Die Landschaft hier ist karg. In den Straßen der Städte ist es umso bunter. Hunderte Touristen flanieren durch die Küstenstädte oder aalen sich an den Stränden.
Grindwale als Begleiter
Von der Touristenhochburg im Süden Teneriffas - das ist Los Christianos - fährt eine Fähre zur Nachbarinsel, La Gomera. Es ist schon möglich, dass Urlauber bei der Überfahrt von Grindwalen eskortiert werden. In der Meerenge zwischen Teneriffa und La Gomera schwimmen hunderte dieser mächtigen Tiere.
Die Pfeifsprache "El Silbo"
Die Ureinwohner von La Gomera haben eine Pfeifsprache entwickelt. Die Sprache heißt "El Silbo". Mit Pfiffen haben sich die Menschen über weite Täler und tiefe Schluchten verständigt, als es noch lange keine Telefone gab.

Damit diese Sprache nicht ausstirbt, ist sie mittlerweile Pflichtfach in den Volksschulen von La Gomera. Die Insel hat sich ihren ursprünglichen Charme bewahrt. Von Massentourismus ist hier keine Spur.
Mildes Klima auf Teneriffa
Wer mehr Action erleben will, kann auch tageweise auf die große Schwesterninsel Teneriffa ausweichen. Die kanarischen Inseln sind auch im Winter von mildem Klima geprägt. Wenn bei uns zu Hause Moonboots-Wetter ist, hat es auch den Kanaren kaum unter 18 Grad.
Radio Burgenland am Wochenende; 17.9.11