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MI | 21.03 | 16:17
Lederer, Gludovatz, Kühbauer (Bild: ORF)
Trainer-Trio auf Bundesliga-Erfolgskurs
Burgenländer dominieren die Coachingzonen der Bundesliga-Stadien. Gleich drei von zehn Trainern in der Bundesliga kommen aus dem Burgenland: Didi Kühbauer, Franz Lederer und Paul Gludovatz.
Drei Generationen, drei Typen
Kühbauer, Lederer und Gludvatz: Drei Trainergenerationen, drei Trainer-Typen, diese drei machen die Coaching-Zone zum rot-goldenen Territorium.
Kühbauer, der Jungspund
Didi Kühbauer ist der Jungspund unter den Bundesligatrainern und mit Sicherheit der Emotionellste. Er war der beste Spieler der drei und hat sehr viel Respekt vor seinen Kollegen.
Didi Kühbauer (Bild: ORF)
"Dem Pauli muss man gratulieren: Einen Cupsieg im zweiten Jahr zu machen, ist wunderbar. Der Franz ist schon seit Jahren mit Mattersburg Trainer - eine große Leistung. Ich stehe noch am Anfang, aber natürlich will ich sie beide irgendwann überbieten", so Kühbauer.
Lederer, der Bundesligaerfahrene
Franz Lederer hat die meiste Bundesligaerfahrung: Fast acht Jahre SV Mattersburg. Von Gludovatz hat er gelernt, Kühbauer hat unter ihm gespielt.
Franz Lederer (Bild: ORF)
"Man ist ja trotz allem Konkurrent, auch wenn man aus demselben Land stammt. Wenn man sich begegnet, ist das ein normaler, respektvoller Umgang", so Lederer.
Gludovatz, der Erfolgstrainer
Paul Gludovatz ist 64 Jahre alt und doch erst ein "junger" Bundesligatrainer. Seit drei Jahren ist er bei der SV Ried und spätestens seit dem Cupsieg ist er der Erfolgstrainer. Er fühlt sich wohl in Oberösterreich und bleibt doch ein Burgenländer.
Paul Gludovatz (Bild: ORF)
"Ich bin jede Freizeit bei mir zu Hause und die Gegend im Südburgenland zu genießen - wenn möglich wöchentlich", so Gludovatz.
Derzeit ganz oben
"Für uns ist der Fußball die Nummer eins, das sieht man auch. Dass es drei Trainer aus dem Burgenland sind, ist umso schöner, aber es gibt auch genügend gute Trainer, die nicht aus dem Burgenland kommen", sagt Kühbauer. "Das spricht ja nicht gegen das Burgenland", so Lederer. Und Gludovatz meint: "Ich drehe die Partie um: Wenn wir zu den 'Ausländern' zählen, dann haben nur mehr 50 Prozent 'echt Österreicher' in der Bundesliga Platz."

Gludovatz, Lederer, Kühbauer - die drei Burgenländer sind derzeit im Trainergeschäft ganz oben - und bleiben das hoffentlich auch in den nächsten Monaten und Jahren.
"Burgenland heute"; 24.8.11