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MI | 21.03 | 16:18
Im Bunker (Bild: ORF)
Bunker im Blick
Die Bunkeranlage der Kaserne Bruckneudorf könnte für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das Militär überlegt, die Bunker zum Museum zu machen. Wir haben den ersten Blick in die Bunker.
Aus den 1970er-Jahren
Zur Kaserne in Bruckneudorf gehört auch der "FAN U3" heißt die Bunkeranlage aus den 1970er-Jahren. Sie liegt 20 Meter unter der Erde und ist sehr gut erhalten.
Außenanlage (Bild: ORF)
Im Bunker (Bild: ORF)
Die Anlage Ungerberg 3 diente einst mit fünf ähnlichen Anlagen an der Brucker Pforte dem Schutz des Landes. 42 Soldaten konnten in den Bunkern einige Wochen überleben.
Herd (Bild: ORF)
In den Bunkern gab es eine eigene Luft- und Wasserversorgung, militärische Waffen samt Munition, eine Kohleheizung, Schlafräume und einen Waschraum. Auch eine Nische war eingebaut, in die man Tote legen konnte.
Museum könnte eingerichtet werden
Heute werden diese sogenannten festen Anlagen, zu denen leichte Feldhaubitzen, Panzertürme und MG-Stellungen gehörten, nicht mehr genutzt.

Doch das Militär überlegt, die Bunkeranlage für Interessierte zu öffnen und ein Museum daraus zu machen.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

"Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir eine gut erhaltene Anlage mit einem Artilleriegeschütz und einem Panzerturm haben. Es wäre eine gute Sache, wenn wir hier ein Museum einrichten könnten", sagt Franz Neuhold, Kommandant des Truppenübungsplatzes Bruckneudorf.
Jeden Freitag
Derzeit kann die Anlage Unterberg 3 jeden Freitag besichtigt werden.

Einige Anlagen haben bereits andere Verwendung gefunden. Einige wurden abgebaut, die Gemäuer an Interessenten verkauft.
"Burgenland heute"; 14.10.10