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HUNDEKOT |
20.03.2006 |
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Burgenländer erfand Hundetoilettenset
Ein burgenländischer Hersteller hat sich der Hundehygiene verschrieben. Er hat mit dem so genannten "Gassi"-Hundetoilettenset das erste österreichische Kotbeseitungshilfsmittel erfunden.
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Mit Kartonschaufel und Schaber
Das "Gassi"-Hundetoilettenset ist kein Plastikbeutel, mit dem man das "große Geschäft" aufnimmt.
Eine Kartonschaufel mit einem Beutel und einem Schaber geben die nötige Distanz für eine hygienische und rasche Entfernung.
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Anwendungstest beim Kynologenverband
"Es ist nicht jedermanns Sache in den warmen, weichen Gupf zu greifen", meinte Hersteller Christian Kubala.
Auf die reine Sackerlproduktion habe er sich erst gar nicht eingelassen, sagte er. Ein Anwendungstest beim Kynologenverband habe ihm Recht gegeben.
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Wettbewerb der Stadt Wien
Auf seine Erfindung kam Kubala durch einen Wettbewerb der Stadt Wien, die die Bevölkerung in den 80er-Jahren dazu aufrief, eine Idee zur Beseitigung zu liefern.
Der Geschäftsführer einer Verpackungsfirma und sein Bruder, ein Grafiker, machten sich an die Arbeit, bewarben sich mit "Gassi" und gewannen. Kubala ließ sich die Erfindung mittels Patent schützen.
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In Österreich und Italien im Einsatz
Mittlerweile stehen 152 "Gassi"-Entnahmeautomaten von Kubalas Heimtierhygiene aus Eisenstadt fast in ganz Österreich: In der Steiermark 46, in Tirol 31, in Niederösterreich 22, in Wien 18, in Kärnten zehn, in Salzburg neun und in Oberösterreich sieben Stück.
Die Sets haben auch den Weg in den Süden gefunden. Mittlerweile stehen in Italien mehr Automaten als in Österreich: 302 an der Zahl.
Die Preise sind je nach Region unterschiedlich, sie liegen zwischen 0 bis 50 Cent. Meistens werden sie von Gemeinden für die Bevölkerung und ihre Hunde gratis zur Verfügung gestellt. So werden für die Stadt Wien im Jahr 50.000 bis 60.000 Sets verwendet.
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Im Westen wird mehr weggeräumt
"Dort, wo die Betreuung funktioniert, wird die Einrichtung auch gut angenommen", meinte Kubala.
Das Bewusstsein, den Dreck seines Hundes wegzuräumen, sei im Westen Österreichs höher als im Osten, auch im mittelstädtischen Bereich werde die eigenständige Kotbeseitigung eher angenommen als in der Großstadt.
Alternative "Bravo"
Eine bereits angewandte Alternative zu "Gassi" sind die von der Wiener Firma Austroplay vertriebenen Kotsackerln "Bravo", ein Schweizer Produkt.
Es wurde vor sieben Jahren in die Palette aufgenommen, weil Austroplay sich ursprünglich um Spielplatzgestaltung gekümmert hat und das Problem mit den Hundstrümmerln dort immer akuter wurde, sagte Inhaberin Sabine Haider. Derzeit gibt es 129 "Bravo"-Automaten, vorwiegend im Osten von Österreich.
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wien.ORF.at; 20.3.06
Eine Elterninitiative aus Wien-Brigittenau hat in nur einem Monat über 18.000 Unterschriften "gegen den Hundekot im öffentlichen Raum" gesammelt. 50.000 Hunde leben offiziell in Wien, die Dunkelziffer dürfte doppelt so hoch sein.
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ORF.at; 20.3.06
In Österreich leben rund 600.000 Hunde
Schätzungsweise 600.000 Hunde leben in Österreich. Exakte Zahlen sind nicht zentral vorhanden, da die Vierbeiner in den Gemeinden angemeldet werden müssen und dort auch "steuerpflichtig" sind
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Link:
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