30 Jahre Cselley Mühle Die Cselley Mühle in Oslip wird heuer 30. 1976 haben die Künstler Sepp Laubner und Robert Schneider ihre Idee von einem alternativen Kulturzentrum umgesetzt. Aus einer Ruine wurde eine Begegnungsstätte für Künstler.
Gelungenes Experiment Vor 30 Jahren gingen Sepp Laubner und Robert Schneider daran, aus der Cselley Mühle ein Aktionszentrum zu machen. 1976 war das Burgenland nicht gerade gesegnet mit alternativen Kultureinrichtungen.
Dem Experiment Cselley Mühle gab damals kaum jemand Überlebenschancen und tatsächlich schien das Projekt, immer wieder an den finanziellen Ressourcen zu scheitern.
Viel Geld und Arbeit
Es waren vor allem die zahlreichen Renovierungsarbeiten und Umbauten, die im Lauf der Jahre viel Geld verschlangen.
Legendär ist mittlerweile der Ausspruch von Altbundeskanzler Fred Sinowatz (SPÖ), der vor 30 Jahren bei der Eröffnung der Mühle sagte: "Ich weiß nicht, was ich eröffne, aber ich eröffne es."
Fast 2.000 Veranstaltungen Aller Unkenrufe zum Trotz: Die Cselley Mühle ist heute eine der ältesten und eine der größten privaten Kulturinitiativen Österreichs.
So mancher Künstler legte in der Cselley Mühle den Grundstock für seine Karriere. Fast 2.000 Veranstaltungen gingen in Oslip über die Bühne. Neben internationalen Musikstars wie Joe Cocker, Barbara Thompson oder den Dubliners sind in der Cselley Mühle auch bildende Künstler und Literaten gerne gesehen.