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MI | 11.04.2012
Rosen auf Steg. (Bild: ORF)
NACH TAUCHUNFALL
Staatsanwaltschaft: Kein Fremdverschulden
Nach dem Tauchunfall, bei dem vergangenen Freitag zwei Taucher unter dem Eis des Neufelder Sees ums eben kamen, sind die Untersuchungen nun abgeschlossen. Es wurde kein Fremdverschulden festgestellt.
Ermittlungen abgeschlossen
Die beiden Eistaucher sind durch Eigenveschulden ums Leben gekommen, das haben die Untersuchungen ergeben, sagte der leitende Staatsanwalt in Eisenstadt, Karl Rabong am Montag. Es wurde kein Fremdverschulden festgestellt.
Keine Obduktion
Eine Obduktion gab es entgegen ersten Ankündigungen nicht. Die beiden Männer, ein 31-jähriger Burgenländer aus Wimpassing an der Leitha und ein gleichaltriger Mann aus Weigelsdorf in Niederösterreich, hätten sich durch eine Sicherheitsleine sichern müssen.

Unter Wasser ist das Einstiegsloch nur schwer auszumachen, daher werden Eistaucher üblicherweise durch ein Seil gesichert, mit dessen Hilfe sie sicher zum Einstieg zurückfinden können.
Tod unter dem Eis
Die beiden tödlich verunglückten Männer hatten diese Sicherheitsmaßnahme außer Acht gelassen. Nach einer Suchaktion konnten in der Nacht auf Samstag nur mehr ihre Leichen aus dem Wasser geborgen werden.
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